Füße

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Füße

Füße

Paul Magallas

Die flachen, orientalisch-angehauchten mit ihren verzierten, glitzernden Lederriemen sprangen mir ins Auge. Vor allem aber Füße, Füße, Füße. In allen Formen, unförmige und göttlich schlanke, schön proportionierte, müde und wenig abgelaufene, junge und erotische mit schlanker Fessel, dem idealen Verhältnis von Länge und Breite. Seitdem hat es mich gepackt. Wann immer ich unterwegs bin, schweifen meine Blicke zuerst am Boden auf der Suche nach erotisierenden Füßen. Erst mit dem dritten und vierten Blick erkunde ich, zu wem sie denn gehören. Es erfüllt mich immer mit Wehmut, wenn mit dem vergehenden Sommer Füße in geschlossenen Schuhen und Stiefeln verschwinden. Glücklicherweise - einfach völlig widersinnig - kann man inzwischen selbst im tiefsten Winter hinter blanken Fesseln her spazieren. Zwischen Winterschuhen und fester Kleidung blitzt oft diese Stelle Haut, die mich anmacht.

"Wir Schwaben sagen zu allem bis zur Hüfte 'Fuß'". Nach dieser Bemerkung fangen meine Hände an, Angeliks Beine zu liebkosen, auf und ab, innen und außen, immer wieder hinauf bis zur knabenhaften Hüfte, zu den knackigen Pobacken und zu ihrem Geheimnis in der Mitte, wo die sanften Bahnen der Schenkelinnenseiten sich in ihrer Muschi treffen. Hatte ich bisher eher beiäufig mit ihren Zehen gespielt, entflammen wir unser Körper-Spiel neu. Wir streicheln, saugen, lecken und küssen uns überall mit wachsendem Genuss. "Du hast so göttliche Beine!" Sie antwortet mit neuer Leidenschaft. Wir legen vom Ufer zur nächsten Reise in unbekannte Welten ab….

Erschöpft und gesättigt von dieser Ausfahrt, richtet sich Angelik auf. "Mit Füßen kann man noch ganz andere Sachen machen. Hast du Lust auf eine Runde Fuß-Erotik?" Als ob es da einer Antwort bedurfte. Wir lagern uns anders, sie platziert mich so, dass sie mit ihren langen Beinen und wunderbaren Füßen freie Bahn zu meiner Leibmitte hat. Nun kümmert sie sich mit Zehen und Füßen um meinen Kleinen, der es vorzieht, schnellstmöglich zu wachsen. Noch nie habe ich bisher erlebt, dass man einander auch so reizen und Lust verschaffen kann.
Seither weiß ich: Füße sind nicht nur anzuschauen ein Genuss. Sie zu verwöhnen, sich von ihnen als alle weitere Hände und Finger verwöhnen zu lassen, verschafft einem ekstatischen Genuss.
Seither bin ich nicht nur obsessiver Fuß-Spanner, sondern auch -Genießer!

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