Nein, nicht des Nachts um 23:00 Uhr, vor dem Einschlafen, nein. Jetzt. Jetzt will sie sich spüren, sich entspannen, sich hingeben ihrer innigen, kribbelnden Lust. Sie streift ihre Jeans ab. Siehst Du, was ich sehe? Ein hellgrünes Seidenhöschen verziert Gabys Hintern, mit hübschen Bordüren. Gabys Kusine verkauft in der Altstadt Reizwäsche. Gaby zieht sich den Kamelhaarpulli über den Kopf; ihre Frisur ist jetzt wirklich wild, born to be wild, Gaby, wilderness and anarchy. Den schwarzen BH lässt sie an, legt sich aufs Bett und zündet zwei Kerzen an. Mit einer sinnlichen Bewegung führt sie sich die Teetasse an die Lippen. Geniess Gabys Profil, so etwas bekommst Du möglicherweise nie mehr zu sehen. Diese stromlinienförmige Hüfte... dieses Knackärschchen... die geschwungene Wirbelsäule... jaja, ich weiss, was Du mit Gaby jetzt am liebsten tun möchtest – krieg Dich einfach ein, ja? Sie legt sich hin und atmet tief durch. Dann wandert ihre rechte Hand an den Bauch. Kreisförmige Streichelbewegungen. Der Kerzenschein bringt ihr Haar zum Glimmen. Gaby ist jetzt ganz bei sich selbst. Siehst Du die feinen Härchen an ihren Oberschenkeln? Süss, nicht? Die Zehennägel sind smaragdgrün gelackt. So wahr ich diese Geschichte niederschreibe: mir wird warm ums Herz. Sehr warm. Gaby tastet nach ihrem Slip, so, als kennte sie ihn nicht. Schiebt ihn zur Seite. Geh jetzt ganz nah ran, ganz nah. Was siehst Du? Einen perfekt getrimmten Schamhaarbusch? Ihren Badekolleginnen zu Liebe rasiert sich Gaby jeweils ein geometrisches Dreieck zurecht. Ansonsten wäre das Wäldchen anarchisch und kaum anders zu bezeichnen.
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