Gamma 3

Parallele Dimensionen - Teil 8

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Emil Lorenz

Ich selbst habe aber noch ein weiteres Problem, und das sind der Betrieb, in dem auch Sie arbeiten, der mich über die Maßen beansprucht, damit verbunden meine Verpflichtungen, die das mit sich bringt, und auch meine Triebe, die ich, so wie auch Sie, nur schwer unter Kontrolle habe. Wenn nun also ihre Tätigkeit bei mir ihnen diese Möglichkeiten der Befriedigung ermöglicht, möchte auch ich meinen Teil davon haben und mir etwas hormonelle Regulierung gönnen. Denn es wäre nicht ausgeschlossen, dass sich unsere gemeinsamen Interessen in größerem Maß überschneiden, als man es auf den ersten Blick ahnen würde.“
Elay sah auf Marlins Hand, die wie zufällig über ihre linke Brust strich und sich dann abwartend an ihr Kinn legte.
„Wie finden wir denn heraus, wo unsere Schnittmenge liegt?“, fragte Elay vorsichtig.
„Vielleicht geht es über den Weg, dass sie mir erzählen, was sie in ihrem Urlaub so alles vorhaben?“, fragte sie zurück. Soreya räusperte sich kurz und legte Marlin eine Hand auf die Schulter. Eine Geste, die Elay zeigte, wie vertraut die beiden Frauen miteinander waren.
Elay wurde noch blasser, aber er sah keine Möglichkeit, sich aus der Situation herauszuwinden.
„Ich erhoffe mir einen sexuellen Ausgleich für mein gesetzestreues Verhalten der letzten Jahre. Ich habe Wünsche und Träume, die ich erleben möchte“, sagte er schließlich deutlich, aber mit leicht zitternder Stimme. Marlin legte eine Hand auf die Soreyas, die immer noch auf ihrer Schulter ruhte. Ihre blauen Augen musterten Elay.
„Ist das für sie schockierend?“, fragte er schließlich, nachdem Marlin ihm keine Antwort gab. Sie schüttelte fast unmerklich mit dem Kopf und blickte ihn weiter an.
„Ich habe ständig das Verlangen nach Sex“, fügte er schließlich an und errötete etwas. Er sah Soreya an und dann wieder Marlin.

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