Ein ganz besonderer Freier

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Ein ganz besonderer Freier

Ein ganz besonderer Freier

Andreas

Ich fand seinen Wunsch zwar eigenartig, aber in meinem Beruf habe ich gelernt, auch die ausgefallensten Vorlieben zu akzeptieren. Er reichte mir eine Art Manuskript, das aus losen Blättern bestand. Ich nahm das oberste in die Hand, und dann begann ich zu lesen. Er sah mir aufmerksam zu. Meine Stimme wurde schon oft als sehr wohltönend bezeichnet. Rudi lächelte, als sie nun erklang.

„Madame DuMont war über alle Maßen empört und sichtlich verärgert. Ihrem tatkräftigen Naturell folgend zögerte sie keine Sekunde. Mit beiden Händen packte sie das unfolgsame Mädchen fest an den Armen und zog sie, deren lautstarken Protest ignorierend, einfach hinter sich her. Die resolute Gouvernante setzte sich auf einen der weich gepolsterten Stühle ihres geschmackvoll eingerichteten Salons, und begann sogleich damit ihren widerborstigen Zögling überzulegen!
Die hochmütige 19 jährige wehrte sich verzweifelt gegen dieses erniedrigende Vorhaben. Madame war ihr jedoch an körperlicher Kraft deutlich überlegen und bald war der reizende Wildfang hilflos, in einer für sie überaus demütigenden Position gefangen. Die 53 jährige, dunkelhaarige Französin raffte ihre Röcke bis zu den kräftigen Oberschenkeln, klemmte die schlanken Beine der Jüngeren einfach dazwischen ein. Nun war das schöne Mädchen gefangen und die Gouvernante begann ihr, von hinten her, die Röcke zu lüften. Sorgsam hob sie einen Unterrock nach dem anderen, bis die blütenweißen, mit feiner Spitze besetzten Unterhosen des jungen Mädchens ins Blickfeld der Betrachterin gelangten.“

Spanking, schoss es mir durch den Kopf. Das ist also seine Vorliebe! Mir gefiel der etwas blumige Stil seiner Geschichte. Fast wie bei Hedwig Courths-Mahler, kam es mir in den Sinn. Nur etwas erotischer! Ich strich mir eine Strähne meiner schwarzen Haare aus dem Gesicht. Meine Kehle fühlte sich trocken an. Ich trank einen Schluck Wasser, ehe ich das Blatt wieder in die Hand nahm. Rudi betrachtete mich, als sollte ihm keine meiner Reaktionen entgehen. Ich las also weiter.

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