„Plastisch wölbten sich die ansehnlichen Rundungen unter dem dünnen Stoff des Batists! Amüsiert betrachtete Madame die schaukelnden Bewegungen des bedrohten Backenpaars. Es schien, als glaubte Lenas Allerwertester, der Unzumutbarkeit einer Entblößung durch empörtes Wackeln entgehen zu können. Madame DuMont klemmte jedoch des Mädchens zappelnde Beine noch etwas fester zwischen ihre üppigen Schenkel, und unterband damit jeden weiteren Befreiungsversuch. Lena wurde allmählich bewusst, dass es ihr unmöglich war dieser peinlichen Sanktion zu entkommen. Sie wusste nur zu gut, wie sehr sie Madames Ärger auf sich gezogen hatte. Nun galt es das Allerschlimmste zu verhindern. Schluchzend und mit zitternder Stimme appellierte sie an die Gnade dieser neuen, und ach so strengen, Gouvernante.“
Als ich den Namen seiner Heldin las, spürte ich eine eigentümliche Erregung in mir. Hatte er sie absichtlich nach mir benannt? Ich hatte Erfahrung in diesen Dingen, war auch schon in die Rolle einer Gouvernante geschlüpft. Es gibt genug Männer, die ihre Erfüllung auf diese Weise finden. Zum Beispiel der Oberstudienrat, der es liebt, wenn ich ihn peitsche. Aber selbst geschlagen zu werden? Ich hatte mir das bisher nicht vorstellen können. Tatsache war, dass mir Rudis Worte gefielen. Sie regten mich regelrecht auf, mehr als mir lieb war. Meine Brüste hoben und senkten sich. Mir war ganz warm. Der Mann auf der Couch saß stumm da, als könne er kein Wässerchen trübe. Mein Unterleib meldete sich. Ich leckte mit der Zunge über meine Lippen. Konnte es sein, dass ich feucht wurde, dass mich diese kleine Geschichte geil machte?
Ich beeilte mich mit dem Weiterlesen, das mir mehr Spaß machte, als ich gedacht hatte.
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