Ganzer Kerl

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Ganzer Kerl

Ganzer Kerl

Peter Hu

breit, unrasiert, muskulös und ungewaschen: ...Er war hässlich, nicht zuletzt wegen seiner großen Gesichtsnarbe; ...doch er besaß auch diese Aura des Anführers. Breitbeinig saß er da und lud mich ein, auf einem seiner mächtigen Schenkel Platz zu nehmen. Eine Einladung, die keinen Widerspruch duldete.
Tanja erfüllte sich derweil meine kühnsten Gefängnisträume. Drei wilde Kerle. ...Alle Achtung! Ich hoffte nur für sie, dass der Tisch nicht unter ihrer atemberaubenden Akrobatik zusammen brach…
Die riesige Pranke des Präsidenten streichelte derweil mit erstaunlich zärtlichem Geschick über meinen Oberschenkel. Ich zitterte wie Espenlaub. Aber ich zitterte nicht mehr vor Angst. Ja, dieser Kerl hatte einen gewissen Geruch. Aber dieser Duft von Unbezähmbarkeit und Willensstärke ging mir unmittelbar in den Schoß. Ich hatte völlig vergessen, dass mein Slip einen Schlitz hatte. Doch auch ohne Schlitz hätte er unschwer erkennen können, dass seine Nähe etwas mit mir gemacht hatte.
Dass er, groß und stark wie er war, sich nicht einfach gleich nahm, was er sich nehmen konnte, ließ ihn in meiner Achtung deutlich steigen. Ich schmiegte mich in seinen Arm, und schob seine riesige Pranke auf meinen flachen Bauch. Unschwer konnte er erspüren, dass ich mehr als bereit war. Seine Bereitschaft drückte hingegen unverkennbar gegen die Außenflanke meines Oberschenkels. Gewaltig, wie der ganze Kerl…

Während Tanja immer mehr neue Fans um sich scharte und unsere Herren selbstvergessen hinter der Theke tätig wurden, führte mich der tätowierte Riese unerwartet dezent in ein stilles Hinterzimmer; ...eingerichtet wie das Zelt eines Nomadenfürsten, bildete ein riesiges Felllager den Mittelpunkt der „Jurte“. Kerzen tauchten den Raum in ein warm flackerndes Licht. Ein nackter Körper voller Tattoos und Narben stand mir gegenüber. Große Hände streiften mir das dünne, winzige Schwarze vom Leib und suchten nach den Stellen, die mich zusammen zucken ließen. Sein Mund fand meine nicht nur durch die Gummiringe steil aufgerichteten Knospen. Er wusste sie so geschickt zu würdigen, dass mein Schoß überlief, während die Glöckchen klingelten. Dann rollte er ein Kondom über seinen gewaltigen Torpedo, ...und schob mich auf die Felle, um den Aal zielsicher zu wassern…

Auf Details will ich verzichten. Doch sein Appetit kam mit dem Essen. Als ich wieder in den Schankraum trat, konnte ich kaum noch gehen und hatte manchen blauen Flecken am Körper. Aber ich fühlte mich großartig und stark. Denn ich hatte einen Riesen bezwungen…

Am Ende des Abends zählte Tanja „Siebzehn auf einen Streich. ...Und auch unsere „Strengen Herren“ waren mehr als entspannt, als sie uns über den Hof zum Auto geleiteten.
„Bereust du es, dass du dich uns angeschlossen hast?“ ...erkundigte sich Carlos gut gelaunt.
Ich schüttelte nur versonnen mit dem Kopf. „Ich bin mehr als gespannt, was mich als nächstes erwartet...“ Ich wollte noch so einiges begeistert anfügen, hielt mich aber im letzten Augenblick zurück...
Carlos grinste ein versonnen-sadistisches Lächeln.

„Wer weiß, ...wer weiß?“ ...sinnierte Ramon, während er den Motor startete.
„Aber ist nicht die Ungewissheit das Spannendste an unserem Spiel? Gib es zu. Du hast doch geglaubt, die ganze Meute würde über dich herfallen...“

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