Geborgenheit

Je oller umso doller - Teil 39

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Geborgenheit

Geborgenheit

Jo Diarist


Obwohl ich wusste, Norbert ist anders, beschlich mich eine gewisse Furcht. Das Schlimme daran; sie weckte auch die devote Seite in mir. Obwohl es devot eigentlich nicht trifft.
Meine Hände waren fixiert und das weckte eine gewisse Angst, doch genau diese Angst machte mich noch geiler. Ich fühlte mich ausgeliefert, wollte mich aber auch ausliefern. Seine Zärtlichkeiten bereiteten mir Lust und doch hätte ich es gerne gehabt, dass er mich anders behandelt. Mich benutzt, mich wie eine Hure behandelt. Es war ein ständiger Widerstreit in mir.
Als er sagte:
„So meine liebe Frau, jetzt bist du mir ausgeliefert und wirst dich meinem Verwöhnprogramm unterwerfen“, dachte ich:
‚Ja mach das. Schlag mich, misshandele mich, sag mir, was für eine Schlampe ich bin.‘
„Aber ich will doch mitmachen“, äußerte ich laut und widersprach damit meinem inneren Wunsch.
Und so ging das weiter.
Norbert liebkoste meinen Körper, überhäufte ihn mit Zärtlichkeiten, die meiner Seele guttaten und mich auch erregten. Mehr noch heizten mich aber meine Gedanken dazu an.
Er strich über meine Brüste in sanften kaum spürbaren Berührungen. Es war schön, durchzog meinen gesamten Körper mit einem lieblichen Reiz und doch flehte eine Stimme in mir:
‚Sei nicht so zimperlich. Die Dinger halten was aus. Schlag sie, zieh die Nippel lang, dreh sie, bis ich schreie vor Schmerz.‘
Ich wollte fragen:
„Warum gehst du nicht härter mit mir um?“, doch er unterbrach mich und deutete das `Warum´ anders.
Als er: „Pscht, nur fühlen und genießen“, sagte, schrie die Stimme in mir:
‚Dann gib mir einen Knebel. Zwing mich, erniedrige mich.‘
Norbert agierte so unglaublich zärtlich, so achtungsvoll mir gegenüber. Es gefiel mir einerseits, doch meine Gedanken rasten dabei in eine andere Richtung.
Als er mir seine Finger in den Mund steckte und mir verwehrte, an ihnen zu saugen, wollte ich schreien:

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