Geborgenheit

Je oller umso doller - Teil 39

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Geborgenheit

Geborgenheit

Jo Diarist

‚Dann drück sie mir in den Hals, bis ich würgen muss‘, doch ich tat es nicht, weil es gleichzeitig so wunderschön war, verwöhnt zu werden.
Jede seiner sanften Berührungen löste in meinem Kopf ein Feuerwerk aus, wobei die – ich will sie von jetzt ab so nennen – die `dunkle Seite´ in mir, anderes forderte.
Bei seinen Küssen auf meine Brust wünschte ich, er würde mir hart in die Nippel beißen, sie mit den Zähnen halten und langziehen.
Das Zusammenspiel meiner Gedanken und seiner Handlungen machte mich fast wahnsinnig. Ich wollte, dass er mich endlich fickt, mich benutzt und mir das auch so sagt. Mein Becken wollte ich seinen Stößen entgegenpressen, ihm den Rücken zerkratzen und laut meine Lust hinausschreien.
Seine Zunge und seine Zähne in meinem Schritt waren mir zu sanft und lösten doch Schauer aus. Schon mehrfach hatte ich mir den Orgasmus versagt, doch irgendwann ging es nicht mehr.
Und genau da, erfüllte er mein inneres Sehen. Er begann mich zu ficken, ohne Rücksicht auf meinen Orgasmus zu nehmen. Hart rammelte er mich durch und hielt mich auf einen Level, dass ich selten erreichte.
Auch da kamen wieder Gedanken an Momente mit Holger hoch. Als er mich mit dem Gummipimmel weiter fickte, bis ich fast die Besinnung verlor. So wollte ich es, so sollte Norbert es machen und als hätte er diesen Wunsch gehört, agierte er auch so.
Als er endlich in mir abspritzte, hatte ich genau diesen Punkt erreicht. Ein Feuerwerk an Farben explodierte in meinem Kopf. Alles zuckte und schien überempfindlich. Der Höhepunkt saugte jeden Gedanken aus mir raus.
Ich war leicht wie eine Feder, liebte und wurde geliebt. Sank hinüber in ein gewisses Nichtsein, rollte mich zusammen wie ein Embryo und dämmerte hinweg.

Als der Wecker klingelte, fühlte ich immer noch Norberts Körper an meinem. Ganz eng schmiegte er sich an meinen Rücken, den linken Arm über mich gelegt und die Hand auf meiner rechten Brust.
Es fühlte sich gut an. Ich wusste mich geborgen und geliebt. Zugleich machte es mich aber auch nachdenklich, weil ich ihm die dunkle Seite von mir verheimlichte.
Das musste anders werden. Sobald es sich ergab, dass wir in Ruhe darüber reden konnten, wollte ich mit ihm darüber sprechen.
Oder sollte ich diese Seite in mir verdrängen? Sie aus meinem innersten Verbannen und mich nur seiner Liebe und Zärtlichkeit hingeben?
‚Sandra, Sandra ich brauch deine Hilfe‘, war der letzte Gedanke, bevor ich mich dem liebevollen Kuss meines Mannes hingab.

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