Ralfs Eifersucht brodelte ohne Ende – und gleichzeitig wurde er geil, so geil… «Lass es geschehen, Junge», sagte er zu sich selbst. Er ging zum Kühlschrank, zischte ein Bier und fläzte sich mit seinem hochauflösenden Smartphone-Screen wieder aufs Sofa.
Eine Frau erschien an Ramonas Bett und gab ihr Spielzeug, so, wie die männliche Stimme es gefordert hatte. Einen blauen Delphin-Dildo. Einen grünen doppelten Tarzan mit zwei rotierenden Köpfchen. Neben dem Bett stand ein Sybian, auf den Ramona sich setzen durfte, so sie das denn wollte. Aber erst einmal griff sie nach dem Delphin. Spielte an sich herum, reizte die Region um ihre Clit. Ramona gehörte zu den Frauen, die es nach Möglichkeit vermeiden, beim Spiel an sich selbst die empfindlichen Stellen direkt zu berühren. Man spricht hier von «peripherer Masturbationstechnik». Einfach die Region drum herum bespielen, und nicht etwa direkt die Clit oder die äusseren und inneren Labien, den Scheideneingang. Mit sich selbst kam Ramona sehr gut klar, aber sie hatte noch nie einen Mann erlebt, der es geschafft hatte, sie «peripher» zu reizen. Männer gingen immer auf die Punkte los, von denen sie glaubten, dass sie deren Besitzerin hochjagten. Zungenspielchen direkt an der Clit. Rein in die Möse, mit dem Zeigefinger und so.
Aber Ramona war schmetterlingsgleich in ihren Empfindungen, sensibel beim «touch». So, wie sehr, sehr viele Frauen. Das Liebesspiel dauerte auf diese Weise viel länger, der Scheideneingang wurde angenehm feucht. Liesse man dem Vorspiel mehr Zeit, so hatte Ramona einmal gelesen, dann war auch das Hymen nicht in Gefahr zu reissen. Es konnte ein Leben lang halten, wenn die Männer so kenntnisreich wären und es nicht stets darauf absähen, die Frauen so rasch als möglich auf ihren Pfahl zu bekommen.
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