Schließlich werden ihre Bewegungen langsamer, sind nur noch ein Zittern, dann sinkt sie einfach auf mir zusammen, ihr Gesicht in meine Halsbeuge vergraben.
Wir kuscheln uns noch eine Weile eng aneinander auf dem Stuhl, genießen das Glück, den anderen zu spüren, bevor wir uns wieder der Familie stellen müssen. Als mein Blick auf die Uhr fällt, mache ich Bettina darauf aufmerksam, dass ihre Oma gleich kommen muss. Schweren Herzens löst sie sich von mir, eilt ins Bad, um ihre zerzausten Haare in Ordnung zu bringen, und auch ihre Kleidung zu richten. Ich schaue ihr nach. Sie sieht herrlich durchgevögelt aus, wie sie so derangiert mit wiegenden Hüften aus dem Zimmer schwebt. Bettina lässt die Tür offen, und als ich schließlich sehe, wie sie die Treppen heruntergeht, begebe ich mich auch erst mal ins Bad, denn ich muss mich nach der heißen Nummer ebenfalls wieder alltagstauglich machen. Dabei höre ich, kaum dass ich im Bad bin, schon die Türklingel. Aha, dass muss Oma sein, denn Birgit hat einen Schlüssel, und ich habe sie vor kurzem schon zurückkommen hören. Als ich wenig später auf meinem Weg in den Garten unten im Flur an der Wohnzimmertür vorbeigehe, sehe ich, wie Birgit und ihr Mann das Silberbesteck vorsichtig in die Schachteln verstauen.
„Das ist wieder typisch meine Schwester.“ ätzt Birgit ihrem Mann zu, „Die ganze Zeit bekommt sie den Mund nicht auf, und kaum ist Oma da, plappert sie los wie ein Wasserfall, und tänzelt dabei ständig um sie herum. … Bestimmt will sie Oma wieder irgendetwas abschwatzen.“ Ich glaub ich hör nicht richtig. Birgit steht mit dem Rücken zur Tür, und ich überlege ernsthaft, ihr ordentlich in den Hintern zu treten, aber ich bin so stinksauer, dass mir eine ungeheuerliche Idee kommt. Eigentlich bin ich ein braver junger Mann, okay, beim Sex wunderbar unanständig, aber ansonsten gut erzogen.
Geburtstagsfeiern
Eine ungewöhnliche junge Frau
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