Schließlich ist alles soweit erledigt, auch die Reste des üppigen Mals sind im Kühlschrank verstaut. So setzen Bettina und ich uns noch mit einem Glas Wein zu den anderen. Es ist eine kunterbunte Unterhaltung, jeder redet mit jedem, doch als unsere Gläser leer sind, ziehen wir uns diskret zurück, denn feiern kann der Rest der Familie auch ohne uns. Wir gehen Arm in Arm nach oben, doch Bettina möchte erst einmal duschen, bevor wir ins Bett gehen.
„Da muss ich dir aber noch die neue Mischbatterie in der Dusche erklären, die ist nämlich etwas kompliziert einzustellen.“ erkläre ich Bettina, während wir gemeinsam das Bad betreten. Bettina schaut mich nur fragend an, während sie beginnt sich auszuziehen. Auch ich entledige mich meiner Kleidung. „Hey, wieso ziehst du dich denn auch aus?“ fragt sie, als sie bemerkt, was ich mache. „Na, wie soll ich dir denn sonst alles erklären und zeigen, ohne dass meine Kleidung durchnässt wird, wenn ich in der Dusche stehe.“ grinse ich sie zweideutig an, „Also komm.“ So schiebe ich die verblüfft dreinblickende Bettina sanft vor mir her, und schließe die Tür, als ich zusammen mit ihr in der geräumigen Duschkabine stehe. Merkwürdig, sonst ist Bettina doch nicht so schwer von Begriff, aber sie merkt immer noch nichts. „Also, das ist so“, erkläre ich, „wenn man den Hebel nach rechts dreht, wird das Wasser kalt, wenn man ihn nach links dreht, wird es warm, und wenn man den Hebel zieht, beginnt das Wasser zu fließen. … Schau mal, etwa so.“ Während ich den Duschkopf in der Linken halte, bediene ich mit der Rechten den Hebel, lasse das Wasser mal kälter, mal wärmer, mal sanfter und mal kräftiger über unsere Körper rieseln.
„Und was ist daran so kompliziert?“ fragt sie ungläubig, „Ich meine, das Ding funktioniert doch, wie jede andere Dusche auch.“ „Findest du das nicht waaaahnsinnig kompliziert?
Geburtstagsfeiern
Eine ungewöhnliche junge Frau
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