Denn es gab einen, der war unerreicht: Hartil, ihr Gefährte. Dieser unendlich gutmütige, sanfte Riese nahm sie oft hart, so wie sie es wünschte und er diente ihr mit all seiner Kraft, seiner verborgenen Wildheit und seiner grenzenlosen Phantasie. Bei ihm sehnte sie sich danach, immer weiter zu gehen und der Schmerz, den er schenkte, war ein Gewinn im Tanz auf dem Vulkan. Stünde sie am Rande des Abgrunds und Hartil auf seinem Grund, sie würde sich hinab stürzen, weil sie gewiss war, dass er sie auffängt. So tief waren die Liebe und das Vertrauen, nichts konnte es geben, was dieses Gefühl je erreichen würde. Unzählige Male war sie im Traum gesprungen und noch nie war sie schweißgebadet aufgewacht, weil er sie nicht gefangen hätte. Nur etwas feucht zwischen den Beinen war sie dann, das immer.
Ja, und Mike? Der würde natürlich tun, was sie verlangte und ein Dutzend Mal fragen, ob es so recht ist, weil ihm jeglicher Drang zur Unterwerfung anderer per se fehlte. Emet musste lachen. Was ist denn so lustig in deiner Lage? knurrte Hargroth verärgert. Ich dachte nur an die Männer, von denen ich mich in liebevollem Umgang begatten lasse, wie sie so ein wenig auf wild machen wie du! erklärte Emet amüsiert.
Dir wird das Lachen gleich vergehen! Knie dich endlich auf den Altar! herrschte er sie wütend an. Emet zuckte zusammen, tat verängstigt und begab sich auf alle Viere. Langsam, wie eine unterwürfige Raubkatze bewegte sie sich auf den Steintisch zu, streckte Arme und Beine, zeigte ihre Reize, lockte mit gerecktem Po, ihrem Anus, einer dunklen, kräftigen Rosette. Sie sah, wie Hargroth schluckte, doch in seinem entblößten Schritt tat sich nur wenig. Ein impotenter Tyrann also! Da hilft auch kein Aphrodisiakum, dachte Emet und verdrehte genervt die Augen. Kurz nur, schmerzhaft sauste die Peitsche nieder, mit der Hargroth wohl das eigene Unvermögen ausgleichen wollte.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.