“ Kolja nickte, obwohl er nicht daran glaubte. Julia überließ ihrem Bruder das Bad. In der Küche traf sie nur noch Vitali an. „Wo sind denn die anderen?“ „Mama und Papa sind schlafen gegangen und deine Eltern wohl auch. Setzt du dich noch ein bisschen zu mir?“ Julia nahm am Küchentisch Platz. Vitali hatte sich leidlich gewaschen und den Rest mithilfe von Parfüm erledigt. Seit Monaten tobte dieser Krieg und für die jungen Leute war er längst zu einer banalen Realität geworden. Julia fühlte sich zu Vitali hingezogen und sie wollte nicht mehr lange warten. Julia verstand den Hass nicht, der ihrem Land entgegenschlug. Seit sie denken konnte, hatte sie mit Bürgern des Nachbarlandes zu tun gehabt. Dann kam jener Tag Ende Februar, als der Präsident dieses Landes zum wiederholten Male behauptete, dass die Heimat von Faschisten regiert wurde. Seitdem fielen die Bomben nicht nur im Grenzgebiet und man hörte, dass bald schon die Panzer anrollen sollten. Viele Länder standen auf der Seite der Angegriffenen, aber auch das änderte nichts am täglichen Leid der Bevölkerung. Julia stand auf, um sich auf Vitalis Schoß zu setzen. „Wenn Mama hereinkommt, wird sie sehr böse mit mir sein. Das ist mir aber gleich, denn ich will jetzt einen Kuss von dir haben!“ Julias Lippen forderten Vitali heraus. Seine Hand glitt in ihren Hosenbund, wobei Vitali die hintere Region anpeilte. Julias Jogginghose erlaubte ihm, die Glätte ihres Pos zu ertasten. Vitalis Schwanz erhob sich. Das aufgewühlte Mädchen spürte seine Härte. Er roch nach erwachender Männlichkeit. Julia presste sich fester an ihn, um noch mehr zu spüren. Vitalis Hand fuhr in Julias Unterhose. Ihr fester Po fühlte sich wie Ebenholz an. Vitali las diesen Vergleich in einem erotischen Roman und er fand, dass er passte, obwohl er nur die Haptik von gehobeltem Fichtenholz kannte. Er zog Hose und Slip nach unten. Silvias nackter Hintern wollte sofort geküsst werden.
Das Mädchen beugte sich über die Tischplatte. Vitalis Mund näherte sich den runden Backen. Julia keuchte, als er sie dort küsste. Sie lächelte, als seine unrasierte Wange ihren Po berührte. Vitali rieb sich an den festen Backen, die Julias Popo so anziehend machten. Lydia plagte Durst. Sie drückte die Türklinke nach unten, um kurz darauf zu erstarren. „Was macht ihr denn da, ihr dummen Kinder!“ Vitali schreckte auf, während Julia ihren Hintern bedeckte. „Geh jetzt schlafen, Vitali!“ forderte sie ihn mit müder Stimme auf. Lydia kannte die Schwäche des Fleisches, die sich in Krisenzeiten bemerkbar machte. Sie hielt Julias Arm fest. „Wenn du ihn so etwas tun lässt, wird er bald mehr von dir wollen! Stell dir vor, ein fremder Soldat sieht dich so – was wird er wohl denken? Ein Mädchen, das leicht zu haben ist!“ Lydia redete sich in Rage. „Ich würde dich am liebsten verhauen, dir deinen Hintern versohlen!“ Julia wich zurück. Sie begann zu weinen, weil sie sich vor ihrer Mutter schämte. Lydia nahm ihre Tochter in den Arm. „Ist ja gut! Ich verstehe dich doch. Es ist für uns alle eine sehr schwere Zeit.“ Lydia schickte Julia ins Bett. Sie gab ihrem Mädchen aber einen festen Klaps mit auf den Weg.
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