Gejagte Jägerin

Im wilden Land - Teil 2

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Gejagte Jägerin

Gejagte Jägerin

Stayhungry

Du kannst mich nicht gefangen nehmen, knurrte der Besiegte, als die Benommenheit wich. Emet hatte sich wieder angezogen und mit ihrer vollen Bewaffnung stand sie reichlich majestätisch vor dem verschnürten Muskelpaket. Diese Fessel aus Grasseil wetze ich einfach durch. Und Du musst schlafen, dann nehme ich dich gefangen als meine Sklavin. Dein weibischer Begleiter kann mich doch nicht bewachen, lachte er schallend. Vor dem solltest du dich am meisten fürchten! spottete Emet. Der hat so viel Angst vor dir, der wird dir den Kopf abschlagen, wenn du bloß furzt im Schlaf! Aber du bist eine Last, deshalb lasse ich dich zurück. Krieche mir nicht nach, du hast keine Chance gegen eine Kriegerin. Sieh zu, dass dein Blut nicht die Schakale anlockt. Und sollten deine Jäger dich finden: folgt mir nicht! Glaube mir, es ist besser für euch! Schmerzerfüllt grollte der verletzte Krieger: Ich finde dich! Ich werde dich auspeitschen bis ein Muster aus blutigen Striemen deinen Rücken ziert! Und dann werde ich dich zureiten, bis du gefügig bist für die Aufgabe, die den Rest deines Lebens bestimmen wird!

Emet lachte schallend. Ich gefügig? Eine seltsame Vorstellung! Aber du hast uns im Schönsten unterbrochen, das es zwischen Mann und Frau gibt. Das gilt es noch zu Ende zu bringen. Mike, würdest du mir ein wenig zu Willen sein? fragte sie lüstern und machte sich an seinem Glied zu schaffen. Trotz aller Angst mit diesem Scheusal neben ihnen war es schon angesteift und Emets kundiger Mund vollbrachte souverän ein Wunder. Sie sank auf alle Viere, blickte ihrem Gefangenen tief in die Augen und bat Mike über sich. Der schob das Fell über ihren Knackarsch nach oben, leckte ihren Schlitz und stieß tief und hart in sie, ohne sie mit der Zunge hochzujagen. Jeden Stoß befeuerte sie mit zustimmendem Stöhnen und im Stakkato seines Ergießens kam sie, ohne Hand an sich.zu legen. Mike drückte sein Glied tief in sie und ihre Vagina begann erneut ihr Muskelspiel, bis sein Geschlecht zu schlaff war, um noch in ihr zu bleiben. Auch er hatte ständig die Augen des Gegners im Blick und empfand in dieser skurrilen Situation triumphierende Kraft. Noch keuchend, ohne jede zärtliche Regung stand Emet auf, verhöhnte ihren Gegner noch einmal und zog Mike mit sich fort. Er ist nur ein Späher, die anderen werden ihn bald suchen. Es hängt nur davon ab, wie viele Gefangene sie mit sich führen, ob sie uns verfolgen oder ziehen lassen. Wir sollten uns beeilen.

Emet verlangte ihm ein ordentliches Tempo ab, denn die Sache war ernst und sie liefen um ihr Leben. Zwei Tage rannten sie durch den Wildwuchs des Tales und überquerten dann einen Bergrücken. Sie nächtigten verborgen in Felsspalten und machten kein Feuer, um niemanden aufmerksam ·zu machen auf sich. Mike hatte gedacht, in solcher existenzieller Angst gäbe es nur weiche Knie und zitternde Hände. Aber bei Emet war alles anders. Sie war ernst und dennoch fröhlich, hellwach, das pulsierende Leben schlechthin. Bei jeder Gelegenheit machte sie ihn an und ihr Mund brachte stets die Härte in ihn zurück. War er verzagt, so tröstete sie ihn schmunzelnd: Noch sind wir nicht tot, und wenn es uns erwischt, haben wir wenigstens gelebt und geliebt! Und das hieß bei ihr: ein Fick, wann immer es ging. Mike wurde mutiger, griff unter ihr Fell, um ihre Scham zu berühren, ihren Saft aufzunehmen und von seinen Fingern zu lecken. Und wenn sie ihm ihren Hintern zuwandte, griff er an ihre Hüften und drang ein in sie. Besonders erregte ihn, wenn sie pinkelte und das nutzte sie freudig aus. Sie rieb ihn ein mit dem würzigen Saft ihrer Möse - falls der Panther wiederkommt, gab sie in gespieltem Ernst vor. Emet bemühte sich jetzt immer, leise zu sein, nur das Klatschen auf ihrem Arsch gab kund, was geschah. In einem anderen Leben in einer anderen Welt hatte eine ganz andere Frau wie viele vor ihr ihm vorgeworfen, er sei unersättlich, was zutraf, und die weit überdurchschnittliche Manneskraft sei Ausdruck seiner Perversion. Was ihn einst verunsichert hatte, war jetzt das Beste, das er seiner Retterin geben konnte und wenigstens darauf war er ein wenig stolz. Ja, es stimmte: Liebe in der Gefahr gibt tatsächlich einen ganz besonderen Kick!

*

Emet war verschwunden. Mike dachte, sie hätte nur ein paar Früchte gesucht, aber sie kam ernst und sehr leise zurück. Die Jäger folgen uns. Wenn die Hunde unsere Witterung aufnehmen, haben sie uns. Ich muss dich zurücklassen, nur so werde ich mit ihnen fertig. Mike stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Eindringlich flüsterte sie ihm zu: Vertrau mir! Ich werde dich wiederfinden! Sie drückte ihm ein Kurzschwert in die Hand und ermahnte ihn eindringlich: Wenn sie dich erwischen - wehr dich! Die Sklaverei ist die Hölle. Dann huschte sie durch das Gestrüpp davon. Mike hatte wirklich Todesangst und er wusste, er hatte nicht die geringste Chance. Am besten hätte Emet ihr zweites Schwert behalten, sie konnte damit umgehen. Hier konnte er nicht bleiben, also schlug er die von Emet gewiesene Richtung ein, ohne zu wissen, wohin ihn dies führen würde. Nicht lange war er so gelaufen, nein dahin gestolpert, da hörte er Geräusche hinter sich, zuerst leise, dann zügig lauter werdend. Es war das Gebell von Hunden vermischt mit den Schreien von Männern. Die Sklavenjäger waren ihm auf der Spur und in wenigen Augenblicken würden die Hunde ihn stellen, zerfleischen oder einem schlimmeren Schicksal zuführen. Zitternd hielt er das Schwert, mit dem er sich aussichtslos wehren sollte. Wäre es nicht besser, sich hineinzustürzen? In seiner Panik gelähmt kam er zu keinem Schluss und schon brachen die Bestien durch das Gebüsch. Laut bellend, Zähne fletschend stellten sie ihn. Emet hatte ihn einfach als Köder benutzt und den Jägern ausgeliefert. Ein grimmiger Krieger trat auf ihn zu und sein Blick suchte nicht nach ihm, sondern nach der begehrten Beute, Emet. Das war ein schlechtes Zeichen, in jeder Hinsicht.

Emet hatte ihn tatsächlich zurückgelassen als Lockvogel. Er hatte in den wenigen Tagen mit ihr ja nicht ansatzweise gelernt, sich unbemerkt zu bewegen und auch in jeglicher Gefahr war er keine Hilfe, nur Belastung. Von einem Felsen hoch über ihm blickte sie in guter Deckung hinunter auf das Geschehen. Der erste Sklavenjäger starb, ohne zu merken wie ihm geschah. Emets Pfleil durchschlug seine Halsschlagader und sein Todeskampf war entsetzlich. Der zweite zuckte zusammen und suchte die Schützin, doch im Blick irgendwohin nach oben bot er nur seine Kehle umso besser dar und starb den gleichen grausamen Tod. Die drei weiteren Krieger suchten Deckung im Gebüsch. Dort waren sie zwar verborgen vor Emets Todesbringern, aber sie konnten auch nicht erkennen, wo sie sich befand. Die Hunde hatten längst abgelassen von Mike, winselten an ihren toten Herren und suchten dann nach den anderen. Sobald sich der erste Krieger zu retten versuchte, indem er den Hunden befahl, am Platz zu sitzen und nicht zu ihm in sein Versteck zu kommen, hatte Emet ihn genau lokalisiert. Ihr steil nach unten führender Schuss ließ den Pfeil keinen Bogen beschreiben und landete sicher im Ziel. An der Schulter durchschlug er oberhalb des Schlüsselbeins den Hals und drang in die Lunge.

Nach den beiden letzten musste sie ein wenig suchen. Doch mit der Scharfschützin so hoch über ihnen waren die Hunde keine Hilfe und auch kein Schutz, nur Gefahr. Sie rannten hin und her, gaben Ruhe und gleich wieder nicht. Einer der Sklavenjäger hatte wohl die Ansicht, die kläffenden Bluthunde würden Emets Aufmerksamkeit ablenken. Als er losrannte aus seiner Deckung den Waldpfad zurück, traf ihn der erste Pfeil ins Bein. Damit war er seine Schnelligkeit dahin, und der zweite Pfeil drang unterhalb des Helmes in den Nacken. Der letzte verbliebene Menschenschinder, der, den Emet gewarnt hatte, ihnen zu folgen, versuchte im steten Blick nach oben ganz vorsichtig den Rückzug. Das Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben, aber er hielt seine Strategie durch. Er hatte auf diese Weise in einer kleinen Ewigkeit nur die Strecke eines Steinwurfs zurückgelegt, aber dieser Todesengel hatte nicht einen einzigen weiteren Pfeil abgefeuert. Fast hätte sich seine Anspannung gelegt, da fühlte er einen warmen Hauch im Rücken. Er wirbelte herum und starrte direkt in Emets Augen, während ihr Messer seinen Bauch schlitzte und ihr Schwert seine Kehle. Sie hatte gesiegt. Drei Pfeile hatte sie noch, mit diesen musste sie die Hunde erledigen. Zwei erlitten das Los ihrer Herren, aber der dritte kam zu schnell zu nah. Im Sprung, um sie mit seinen Kiefern zu packen, stürzte er mit der Kehle direkt in ihr Schwert und den zweiten Stich mit dem Messer führte sie in sein Herz. Ihr markerschütternder Schrei am Ende des Kampfes verkündete keinen Triumph, nur, dass sich diese unendliche Spannung in ihr löste. Mike starrte panisch auf sie, Angst flößte sie ihm ein, diese blutverschmierte Furie, die sie war. Doch sie lachte ihn an: Na, du bist mir ja keine große Hilfe gewesen! Sie legte ihm den Arm um 'den Hals und hauchte: Schön, dass du es überstanden hast! Ich hätte dich wirklich vermisst! Ihr Kuss war wunderbar.

*

Emet zog die unversehrten Pfeile aus ihren Opfern, sammelte ein paar brauchbare Dinge für die Flucht und drängte Mike zum Aufbruch. Nicht weit lief sie, dann sank sie auf einer Lichtung ins Gras, knöpfte ihren Waffengurt ab und drängte: Komm, wir leben, wir haben es uns verdient! Mike schob sich über sie und es war ihm egal, wie blutverschmiert sie war. Sie war wunderschön und zart und empfänglich. Weit hochgezogen hatte sie ihre Beine und er stieß tief in sie. Sanft biss er sie in den Hals und dann verspritze er sich in ihr zum ungezählten Male. Es ist wunderbar, nach so viel Tod wieder das Leben zu spüren! hauchte sie. Mike sah, wie diese starke Frau weinte, weil sich endlich alle Spannung löste.

Und er? Er war im Himmel. Es spielte keine Rolle, dass er hier in dieser skurrilen Welt verloren war wie ein kleiner Junge. Diese Dschungelkönigin brauchte keinen Helden, eine Heldin war sie selber. Ihr verlangte es nach einem harten Glied, und ihre Gier erlosch auch nicht nach der Erfüllung, sondern nährte sich wiederkehrend im Wunsch, es möge niemals enden. Das hier war kein Albtraum, es war ein Traum, aus dem er hoffte, nie zu erwachen.

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