„Pull out your tongue now!“ Auch diesen Wunsch erfüllte ich ihnen. Vom andern Ende des Strands bewegte sich ein kleiner blauer Punkt auf uns zu. Aus meiner Position konnte nur ich diesen Punkt wahrnehmen; die andern beiden waren zu beschäftigt. „Turn over, turn over!“ Geronimo war ungeduldig. Für meine Pussy ging unglaublich viel Speicherplatz drauf. Dann gab der Akku von Rajibs Kamera den Geist auf. „Fuck!“ fluchte er. Der blaue Punkt kam näher.
Ich spreizte ungeniert die Beine und wusste, dass ich hier die Stärkere war. Ich spielte mit den beiden Jungs, die mir sabbernd zu Füssen lagen. Allmählich verwandelte sich der Punkt in eine blaue Gestalt. Sie bewegte sich anmutig, gab mir Sicherheit. Ich ging ins hohle Kreuz, streckte meinen Oberkörper, beleckte meine Lippen und wusste: Ich war Fleisch gewordene Männerphantasie. Dann spreizte ich mit der rechten Hand meine Schamlippen.
Geronimo robbte heran. Zitternd richtete er die Kamera auf mein Innerstes. Die Gestalt im Hintergrund trug ein langes blaues Kleid mit blutroten Bordüren. Ihr Haar war kunstvoll hochgesteckt. „Come on, Geronimo“, flüsterte ich, „come on, film my cunny...“
Die Abendsonne, Geronimos Gier und die herannahende Gefahr reizten mich, ich war feucht… falls der Film gut belichtet war, so Geronimo diese Technik beherrschte, gab ich jetzt eine erstklassige Wichsvorlage ab. Eine Wichsvorlage für Balinesen, in erster Linie aber wohl für Touristen aus den EU-Ländern, den USA und Israel.
Gerade als Rajib sich daran machte, meine ultrasteifen Nippel zu filmen, stand die blau gekleidete Gestalt mit erbarmungslos verhärteter Miene hinter Geronimo. Sie war eine hübsche Frau und kam vermutlich aus der Gegend. Ich hörte ihren Atem. Reflexartig schloss ich meine Beine und entzog Geronimo so meine letzten körperlichen Details. Die Gestalt war bewaffnet. Vermutlich handelte es sich um Geronimos Frau. Ohne zu zögern richtete sie ihre kleine Pistole auf ihn und drückte ab. Er kam nicht einmal mehr zum Schreien. Seine Kamera sank vor mir in den Sand. Rajib hatte etwas weniger Glück. Ein Schuss fetzte ihm einen Teil der rechten Hand weg – die Hand, in der er die Kamera gehalten hatte. Dann war ich dran – aber das Magazin war leer. Bevor Geronimos Frau sich auf mich stürzen konnte, rollte ich von der Treppe, schnappte mir meinen Bikini und suchte das Weite.
Um es Der Film, über dessen Entstehung ich hier schreibe, wurde meines Wissens nie veröffentlicht. Er verschwand unter nur teilweise geklärten Umständen. Eigentlich schade um mein schauspielerisches Talent…
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