Geschrumpft

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Geschrumpft

Geschrumpft

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Schulz war schon längst nicht mehr in der Lage sich Gedanken zu machen, wie das, was er gerade erlebte, geschehen konnte –, nur sein Instinkt gab ihm noch weiterhin das große Unbehagen durch die Frage ein: Wohin wird es ihn bringen...? Schulz wahrte noch seinen Lebenswillen –, natürlich, denn er strampelte und schrie noch heftig, als seine Frau ihn zu einem Toilettenschrank hinübertrug, und diesen öffnete. Hier umklebte sie ihm mit einem Klebeband aus einem Verbandskasten erst seine Füße und dann seine Arme, die somit fest an seinem Körper fixiert waren. Während sie ihn wieder zurück zum Bett nahm und sich dort auf den Rücken legte, sprach sie leise –, und es lag etwas Feierliches in ihrem so lüsternen Ton:
„Jetzt kannst Du mich befriedigen – mit ganzem Körpereinsatz!"
Schulz schrie noch einmal, und so laut er nur konnte:
„Andrea!"
Und schon verschwand er kopfüber in die feuchte Vagina seiner Frau, die ihn mit weit gespreizten Beinen, unter lustvollem Stöhnen, beständig halb raus und wieder rein schob. Den Rhythmus beschleunigte sie nur langsam, doch er wurde schneller und schneller –, ihre lüsternen Laute gingen zeitweise in einen langgezogenen Schrei über. Dabei zog sie Schulz immer wieder für einen kurzen Moment ganz heraus, und fuhr dann weiter, mit der ihr solche Wonnen bereitenden Tätigkeit, fort. Ihr Orgasmus kam langsam, fast unmerklich – von Zeit zu Zeit rieb sie Schulz auch mit dem Gesicht heftig über ihren geschwollenen Kitzler, ließ aber sogleich seinen Körper wieder in ihre Vagina verschwinden, unter weiteren heftigen, immer schneller werdenden Rein- und Rausbewegungen –, bis endlich der Moment kam, da die große Woge eines überwältigenden Gefühlsausbruchs über sie hereinbrach. Sie wurde von einem solchen Orgasmus überrascht, der sie langanhaltend zittern und schreien ließ – ein Orgasmus, dessen Ausmaße sie sich niemals erträumt hätte.
Schulz mußte zu dieser Zeit noch gelebt haben, denn er nahm noch deutlich, aber schon mit gleichgültiger Apathie wahr, wie sie, nach einiger Weile des Nachfühlens dieses so unvergleichlichen Höhepunktes, seinen geschundenen nackten Körper mit Vaseline einrieb. Wohin es mit ihm ging, das wurde ihm zuvor noch deutlich klar.
Schulz war total im Arsch.

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