Geschrumpft

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Geschrumpft

Geschrumpft

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Schulz wachte auf und schaute geradeaus, direkt auf das gewohnte Schlafzimmerfenster mit der Gardine und den Topfblumen davor. Nur wirkte es so seltsam weit weg und dennoch größer als sonst. Zudem roch es furchtbar intensiv nach menschlichem Schweiß. Ein heftiger Schreck durchfuhr Schulz, da er bemerkte, daß er offensichtlich nicht in seinem Bett lag. Aber wo lag er überhaupt?
Im nächsten Augenblick, als er sich nach rechts, diesem riesigen hohen Etwas zuwandte, hätte er beinahe aufgeschrien, denn er begriff sofort die Fatalität seiner Lage. Das riesige Etwas, war nichts anderes als seine Frau –, wegen der anhaltenden Sommerhitze lag sie aufgedeckt und nackt auf dem Rücken. Er aber war geschrumpft –, im Verhältnis zu ihr war er nicht viel größer als eine mittelprächtige Möhre, nicht viel länger als zwanzig Zentimeter. Schulz lag ebenso nackt da wie seine Frau, die offenbar noch schlief, denn er vernahm deutlich ihre tiefen und geräuschvollen Atemzüge.
Was war geschehen? Nervös befühlte er sich selbst und griff dann mit beiden Händen nach diesem gewaltigen Körper, dem Körper – seiner Frau... Das war kein Traum. Es war Wirklichkeit!
Schulz, der schon immer einen gewissen Hang zur Esoterik besaß, versuchte eine Begründung für diese unheimliche Lage zu finden und machte sich Gedanken. Er, der sonst über 1,90 Meter maß, hatte seine nur hundertzweiundsechzig Zentimeter kleine Frau immer sehr dominiert. Nicht nur körperlich, nicht nur sexuell. Schulz war das, was landläufig ein Macho genannt wird, hatte seine Frau bevormundet, wo immer es ihm beliebte –, mit einer Grundeinstellung wie aus der Welt der alten Patriarchen: die Frau sei dem Manne untertan! Hinzu kam seine, im Charakter begründete Neigung zum sexuellen Sadismus. In der Tatsache, daß seine Frau sich auch in der gemeinsam gelebten Sexualität in den devoten Part hineinbegeben hatte, sah er eine folgerichtige, ihr geziemende Rolle, wie es anders gar nicht sein könne. Klagen vernahm er von seiner so in sich gekehrten, zurückhaltenden Frau nur selten, und somit legte er ihr sanftmütiges Wesen als Ergebnis einer inneren Zufriedenheit aus. Jetzt allerdings, stellten sich Gedanken ein, die ihn stutzig machten. Schulz dachte über den Abend zuvor nach, wo er noch ausgiebig Sex mit ihr hatte; dachte nach, was er alles dabei mit ihr gemacht hatte. Niemals zuvor war er darüber in Zweifel geraten, ob es so, wie es darin zuging, seine Richtigkeit hatte oder nicht –, und ebenso war er davon überzeugt, daß es auch stets gut für sie war. Deshalb hatte er, was den Sex betraf, sie nie nach möglichen Vorlieben gefragt. Nur einmal, als er eines Tages einen batteriebetriebenen Massagestab, versteckt zwischen ihrer Wäsche entdeckte, war in ihm ein solcher Gedanke aufgetaucht.
Ja, Schulz machte sich Gedanken.
Ein nie gekanntes Gefühl von Furcht durchfuhr ihn, als sich seine Frau von tiefen Atemzügen begleitet, ihm zugewandt, auf die Seite legte.
„Andrea!" , schrie er auf.
Er kehrte sich um und machte einen Versuch sich auf einen sicheren Abstand zurückzuziehen, aber das aufgedeckte Bettzeug, was zerwühlt und unordentlich auf dem Bettlaken lag, versperrte ihm den Weg. So versuchte er daran hochzusteigen, doch das Material des Bettzeugs gab nach, er versank darin, er rutschte ab. Er hatte keinerlei Erfahrung mit einem solchen Untergrund.
Seine Frau war offensichtlich aufgewacht, denn die riesige Hand, die ihn jetzt umklammerte, konnte nur ihre Hand sein. Und beinahe sanft fühlte er sich auch schon in die Höhe gehoben. Hatte sie seinen Aufschrei gehört? Schulz wurde von mehreren Gefühlen gleichzeitig geschüttelt. Was würde seine Frau jetzt tun? Würde sie ihn anhören? Ihm was antun? Schulz hatte eine Scheißangst!
Sie hatte ihn jetzt auf Augenhöhe, mit einem Abstand von etwa dreißig Zentimetern, vor sich hochgehalten. Ihre großen Augen schauten ihn seltsam fragend an, als wäre es ihr noch nicht ganz klar, wen oder was sie da in der Hand hielt.
„Andrea, laß mich herunter!", rief er ihr zu. Doch sie ging nicht darauf ein –, vielleicht hörte sie ihn auch gar nicht, sie hielt ihn noch dichter an ihr Gesicht.
Schulz schrie jetzt aus Leibeskräften, sie solle ihn sofort... –, doch sie lächelte nur.
Schulz machte dieses Lächeln Angst. Es war ein so überlegenes Lächeln. Ein triumphierendes Lächeln. Das war bei der Größe genau zu beobachten.
Er versuchte sich aus ihrer Hand herauszuwinden, aber ihr Griff wurde dadurch nur noch fester. Schulz schloß die Augen, als sie ihren Mund auftat und lauthals zu lachen begann. Dieses Lachen hielt seiner Ansicht nach viel zu lange an –, schließlich öffnete er wieder seine Augen und sah seine Frau mit großem Unbehagen sich weiter in eine regelrechte Ekstase lachen. Sie lachte so ausgelassen und ausgiebig, wie er es an ihr zuvor noch nie gesehen hatte. Nach einer Weile setzte sie sich etwas aufrechter, lehnte sich dabei an das hohe Kopfteil des Bettes, ließ genüßlich ihren Kopf leicht in den Nacken fallen und lachte, während sie Schulz weiterhin fest in ihrer linken Hand hielt, schallend weiter.
Schulz starrte voller Entsetzen auf seine Frau. So stemmte sie jetzt ihre linke Faust in ihre fleischige Hüfte hielt ihn wieder dichter an ihr Gesicht und prustete ihr Lachen so sehr los, daß dicke Speicheltropfen seinen gesamten Körper trafen. Schulz hätte sich an dieser Stelle in die Hose gemacht, doch da er ebenso nackt war wie seine Frau, rann seine Körperflüssigkeit an ihrer Hand entlang heraus und tropfte hörbar auf die Bettwäsche. Dieser Tatbestand entging seiner Frau nicht.
„Aber was hat mein kleiner Schulz denn da gemacht?"
Die Art, wie sie mit ihm sprach behagte Schulz ganz und gar nicht. Niemals sonst hätte sie gewagt so mit ihm zu reden.
Hui –, sie drehte ihn jetzt einfach um und rieb seinen Kopf, der von dichten Locken bedeckt war, auf dem Urinfleck hin und her. Krampfhaft versuchte er diesen gerade zu halten, damit es ihm nicht den Hals brach. Daraufhin spuckte sie auf den Fleck, rieb mit seinem Kopf noch ein wenig weiter und säuselte niedlich:
„So, mein Kleiner, ist ja fast wieder heraus, wir lassen das nur noch trocknen, ja?"
Was ist bloß in sie gefahren, fragte sich Schulz, was hab ich ihr getan, daß sie mich so –
Und schon kam ein neuer Spaß über ihn: Sie führte seinen Kopf an ihre Nase, roch daran, verzog das Gesicht und meinte:
„Pfui, mein kleiner Schulz riecht auf dem Kopf nach Pipi!"
Platsch! Schulz zuckte zusammen, als seine Frau eine beachtliche Menge Spucke auf seinen Kopf herabließ, die sich noch ein wenig langzog und dann gemächlich weiter an seinem Körper herabrann. Mit einem Papiertaschentuch trocknete sie ihn vorsichtig wieder ab und roch erneut an seinem Kopf. Ihre zufriedene Miene beruhigte ihn keineswegs.
Langsam glitt sie wieder weiter herunter, in eine liegende, entspannte Stellung, hielt Schulz dabei weiterhin fest in ihrer Hand und berührte jetzt mit seinem Gesicht eine ihrer Brustwarzen. Schulz mochte ihre Brustwarzen sonst sehr –, sie waren groß und rosig, und richteten sich auch leicht in die Höhe. Welch herrliches Gefühl es doch immer war, wenn er beide Brustwarzen zugleich mit seinen Fingern so fest zusammendrückte, daß sie vor Schmerzen laut aufschrie...
Sie aber, hielt jetzt mit ihrem Daumen und Zeigefinger seinen Kopf, während die anderen Finger seinen Körper umfaßten, und drückte dabei sein Gesicht so fest und so lange mit leicht kreisenden Bewegungen auf die steif aufgerichtete Brustwarze, bis ihm deutlich wurde, daß er diese in seinen Mund stecken sollte. Aus seiner Furcht heraus, sie möchte noch weiß Gott was mit ihm anstellen, kam er dieser offensichtlichen Forderung nach, öffnete ihn soweit wie möglich und versuchte die harte, rauhe Brustwarzenspitze, die ihn wie eine Zitze eines Kuheuters dünkte, darin aufzunehmen. Doch sie wollte nicht so recht hineinpassen. Während er sich damit abmühte, seinen Kiefer noch weiter aufzureißen, drückte sie seinen Kopf in weiteren kreisenden Bewegungen fester an ihre Warze, und versuchte diese dadurch besser in seinen Mund pressen zu können. Hier überfiel Schulz ein gewaltiger Würgereiz, und er rang gleichzeitig nach Atem; doch zu seiner Erleichterung zog sie ihn wieder zurück und legte ihn vorsichtig mit dem Gesicht nach unten, zwischen ihren Brüsten, ab. Es mußte wohl eine kurze Ohnmacht über ihn gekommen sein, denn als er wieder Klarheit über sich erlangte, lag er auf dem Rücken –, rechts und links zeigten sich ihm die Fleischmassen ihrer gewaltigen Brüste.
Eine längere Zeit geschah nichts weiter, und so ruhte er ein wenig von dieser ungewöhnlichen Strapaze aus. Schulz haderte mit dem Schicksal: Er machte in Gedanken Gott und der Welt Vorwürfe, daß er in einer solch mißlichen Lage hineingeraten war –, er ein unbescholtener Durchschnittsmann! Schulz verfügte nicht über die Gabe einer Selbstreflexion.
Was war das für ein Geräusch? Schulz vernahm deutlich wie seine Frau sich an etwas zu schaffen machte, aber er konnte es nicht sehen, denn die Brustberge verdeckten seine Sicht. Er wollte schon aufstehen und sich davonmachen, aber in diesem Augenblick fühlte er sich erneut von ihr gepackt und hochgehoben.
„Hey, mein kleiner Schulz, schau mal was ich hier habe."
Sie zeigte ihm ein Wattestäbchen womit sie ihn auch gleich zu streicheln begann. Zunächst sanft über seinen gesamten Körper. Dann hielt sie plötzlich inne.
„Was macht denn jetzt das niedliche Schulzilein vom kleinen Schulz da unten?"
Und damit überkam sie ein erneuter Lachanfall, wobei sie mit dem Wattestäbchen unter seinen Penis gelangte, diesen einige Male in die Höhe, und wieder herabfallen ließ.
„Andrea, hör auf mich so zu quälen!", schrie er aus Leibeskräften.
Doch Andrea lachte nur umso lauter. Dann kam ihr der Einfall, ihm das Wattestäbchen in den Mund und anschließend in sein Hinterloch zu stecken. Letzteres gestaltete sich ein wenig komplizierter, und damit es geschmeidiger verlaufen sollte – denn Schulz schrie unsagbar laut vor Angst und um Hilfe –, tauchte sie das Stäbchen in einen Tiegel Vaseline und führte es so tief in seinen Hintern ein, daß, als sie es wieder herauszog, sich an dessen Spitze eine Braune Masse zeigte.
„Uuh, Schulzi, was machen wir denn damit?"
Schulz hatte keine Kraft und keinen Gedanken darauf etwas zu erwidern, seine Nerven erreichten gerade einen Tiefpunkt. Er zitterte am ganzen nackten Leib.
„Ooh, mein kleiner kleiner Schulz, was jammerst Du denn so? War das nicht geil für Dich? Nein, nein, ich beschmier Dich schon nicht damit. Hier, sieh her, ich schmeiß es weg. Obschon mich der Gedanke gereizt hatte –, aber ich bin ja keine Sadistin, nicht wahr? Ich mach´s Dir jetzt auch so, wie Du es sonst immer gern magst, aber hör erst auf zu jammern –, ist ja ekelhaft!"
Und wirklich, Schulz weinte und schluchzte wie ein kleines Kind. Doch als er ihre riesige Zunge an sein Geschlecht stoßen fühlte, schrie er wieder laut auf. Dem festen Griff seiner Frau zu entkommen schien aussichtslos, und seine Intuition gab ihm nichts Gutes ein –, seine Angst stieg weiter heftig an. Schulz strampelte wild mit Armen und Beinen, doch er konnte nicht verhindern, daß ihr Mund seinen Penis samt Hoden, was für sie nur etwa Erbsengröße darstellte, umschloß. Und das Spiel ihrer Lippen verursachte ihm dabei einen unsagbaren Schmerz.
„Schulzi, Du machst mich selbst geil –, ich muß Dich ganz haben!"
Und damit faßte sie ihn um seine Beine, steckte ihn sich bis über die Hüften in den Mund, und leckte an ihm wie an einem Lutscher. Ihre rauhe Zunge verursachte ihm schmerzhafte Schürfungen an seinem Körper. Schulz war schon längst nicht mehr in der Lage sich Gedanken zu machen, wie das, was er gerade erlebte, geschehen konnte –, nur sein Instinkt gab ihm noch weiterhin das große Unbehagen durch die Frage ein: Wohin wird es ihn bringen...? Schulz wahrte noch seinen Lebenswillen –, natürlich, denn er strampelte und schrie noch heftig, als seine Frau ihn zu einem Toilettenschrank hinübertrug, und diesen öffnete. Hier umklebte sie ihm mit einem Klebeband aus einem Verbandskasten erst seine Füße und dann seine Arme, die somit fest an seinem Körper fixiert waren. Während sie ihn wieder zurück zum Bett nahm und sich dort auf den Rücken legte, sprach sie leise –, und es lag etwas Feierliches in ihrem so lüsternen Ton:
„Jetzt kannst Du mich befriedigen – mit ganzem Körpereinsatz!"
Schulz schrie noch einmal, und so laut er nur konnte:
„Andrea!"
Und schon verschwand er kopfüber in die feuchte Vagina seiner Frau, die ihn mit weit gespreizten Beinen, unter lustvollem Stöhnen, beständig halb raus und wieder rein schob. Den Rhythmus beschleunigte sie nur langsam, doch er wurde schneller und schneller –, ihre lüsternen Laute gingen zeitweise in einen langgezogenen Schrei über. Dabei zog sie Schulz immer wieder für einen kurzen Moment ganz heraus, und fuhr dann weiter, mit der ihr solche Wonnen bereitenden Tätigkeit, fort. Ihr Orgasmus kam langsam, fast unmerklich – von Zeit zu Zeit rieb sie Schulz auch mit dem Gesicht heftig über ihren geschwollenen Kitzler, ließ aber sogleich seinen Körper wieder in ihre Vagina verschwinden, unter weiteren heftigen, immer schneller werdenden Rein- und Rausbewegungen –, bis endlich der Moment kam, da die große Woge eines überwältigenden Gefühlsausbruchs über sie hereinbrach. Sie wurde von einem solchen Orgasmus überrascht, der sie langanhaltend zittern und schreien ließ – ein Orgasmus, dessen Ausmaße sie sich niemals erträumt hätte.
Schulz mußte zu dieser Zeit noch gelebt haben, denn er nahm noch deutlich, aber schon mit gleichgültiger Apathie wahr, wie sie, nach einiger Weile des Nachfühlens dieses so unvergleichlichen Höhepunktes, seinen geschundenen nackten Körper mit Vaseline einrieb. Wohin es mit ihm ging, das wurde ihm zuvor noch deutlich klar.
Schulz war total im Arsch.

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