Gipfelerlebnis

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Gipfelerlebnis

Gipfelerlebnis

Paul Magallas

Die Frau schaut mich an: Direkt und auf eine Weise offen, dass es mir den Atem nimmt. Erst legt sie die Finger auf die Lippen, als wolle sie mir signalisieren: "Lass dich nicht stören. Mir gefällt, was ich sehe". Als sie merkt, dass ich immer noch unruhig bin, steht sie auf und kommt näher. Was für eine Erscheinung! Wunderbare nackte Beine in leichten Sandalen. Das Sommerkleid, das von der Brise bewegt hin und her schwingt und gleichzeitig ihren Körper betont. Gegen das Licht sehe ich durch den Stoff hindurch direkt auf ihren prächtigen Leib. Täusche ich mich, oder ist es dort in ihrer Mitte etwas dunkler? Trägt sie etwa nichts darunter und die Tönung verdankt sich ihrem dunklen, kräftigen Urwald?
Inzwischen ist sie bei mir angekommen. Sie schaut mich mit diesem Blick an und lächelt mit einem wunderschönen Mund. Jetzt erwacht eine ganz andere Unruhe in mir. Ich spüre, wie es unten zu pochen beginnt. Ich vergesse, dass ich völlig nackt bin. Ich stehe auf und der Unbekannten Aug in Auge gegenüber. Feuer und Neugier, Schalk und erste Anzeichen von Lust meine ich darin zu entdecken. Sie legt mir wie beim Tanz eine Hand auf die Schulter. Mit der anderen streicht sie leicht an meinem Kleinen vorbei, der sich vor mir aufzubauen beginnt. Dann fängt sie an, ihn zu verwöhnen: fest und hart, weich und mit unglaublicher Sanftheit. Ich schließe die Augen und genieße alles, was sie in mir auslöst. Als ich die Augen wieder öffne, sehe ich, dass sie begonnen hat, ihr Kleid aufzuknöpfen. Schnell rutscht es über die gebräunten Schultern, bleibt kurz an ihren Brüsten hängen.

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Gedichte auf den Leib geschrieben