Und sie würde kokett sein, aufreizend, ihre willenlose Verfügbarkeit signalisieren. Erst Eriks Schwanz und dann den von Ben? Oder umgekehrt? Oder beide gleichzeitig? Bridget seufzt, als sie es aus ihrer sexuellen Fantasie zurück in die Wirklichkeit schafft. Sie hat gerade Kilometer 27 hinter sich gebracht.
„Warum fährst du nicht weiter, anstatt blöde Sprüche zu klopfen!?“, meint Erik freundlich, aber bestimmt. Bridget grinst. „Gekränkte Eitelkeit, wie niedlich!“ Jetzt geht sie in den Wiegetritt, erhöht kurz die Trittfrequenz und setzt sich vor die beiden Männer. Diese denken, dass Bridget sie nun demütigen und in wenigen Augenblicken abhängen würde. Stattdessen passt Bridget ihr Tempo nach ihrem kurzen Zwischenspurt wieder an jenes der Männer an. Ihr Hinterrad endet wenige Handbreit vor Eriks Vorderrad.
Erik kann nicht fassen, wie gut der Po dieser Frau aussieht. Das dünne, graue Radtrikot verbirgt kein Detail – diese Frau ist so was von gut in Form! Ihre braunen Unterschenkel glänzen.
„Das halte ich nicht aus!“, murmelt er. Dieses Murmeln, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, war aber lauter, als Erik beabsichtigt hatte. Bridget hat es klar und deutlich vernommen.
„Was hältst du nicht mehr aus?“, ruft sie neugierig zurück. Einen Augenblick denkt sie, Erik hätte tatsächlich ein Problem. Kreislauf, zum Beispiel.
„Diese Aussicht halte ich nicht aus! Was sonst!“, keucht Erik. Bridget versteht sofort. Sie verlagert ihr Gewicht auf die rechte Arschbacke und hebt den linken Teil ihres Gesäßes demonstrativ an. Dann versetzt sie sich selbst einen Klaps auf den Arsch. „Nicht schlecht, oder?“, erkundigt sie sich mit naiver Stimme.
Erik seufzte. „Könntest du das bitte sein lassen? Sowas lenkt ab!“
Da meldet sich Ben von ganz hinten: „Wenn du den Anblick einer hübschen Frau nicht ertragen kannst, dann können wir ja Position tauschen!“ „Meinetwegen!
Gipfelsieg
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