Gerade als Raphael die Tür wieder schließen wollte, drückte sich ein großer Mann energisch dagegen, schob sie noch einmal auf und zwängte sich zu ihnen herein.
„Bitte um Entschuldigung, aber die Damen gehören zu mir.“ Sagte er kurz und blieb abwartend stehen.
„Alles gut“, sagte die Kleine zu dem Typen und lächelte. Sie drehte den Kopf wieder zu Rognar und Raphael um. „Das ist Timo, er gehört zu uns.“ Und jetzt erkannte Rognar den Mann auch wieder, er war ihm schon ganz am Anfang aufgefallen, es war der Typ, der irgendwie nicht hierherzugehören schien. Sie stellten sich kurz einander vor. Die kleine Süße hieß Anka, der Typ Timo. Es stellte sich bald heraus, was mit den dreien nicht stimmte. Sie waren in der gleichen Situation wie Rognar und Raphael, nur, dass sie schon einen Schritt weiter waren: Sie suchten längst einen Ausweg aus diesem Irrsinn.
„Es macht zwar meistens Spaß, aber auf Dauer ist es zugegebenermaßen etwas eintönig.“ Sagte Rognar und strich sich mit der Hand über seinen glattrasierten Schädel.
„Und ihr habt einen Plan?“, wollte Raphael wissen. Timo sah ihn an,
„Na ja, Plan wäre strategisch etwas zu hoch gegriffen, aber wir haben zumindest eine Ahnung, wonach wir suchen und wohin wir wollen.“
„Und auf diese Kirsten kann man sich verlassen?“, fragte Rognar nach.
„Auf irgendetwas müssen wir uns verlassen.“ Meinte Florence: „Ich bin ja auch hin und her gerissen, weiß nicht, was ich von der ganzen Sache halten soll, aber ich möchte zumindest selbst eine Entscheidung treffen. Und deshalb wollen wir hier raus, zurück in unsere Dimension.“
„Wie seid ihr denn überhaupt hierhereingekommen?“, wollte Raphael wissen.
„Es gibt Türen.“ Sagte Timo knapp. „Wenn man weiß, wonach man suchen muss, ist das kein Problem.“
„Und wo sind wir hier?“ Rognar fixierte Timo erwartungsvoll.
Glory Hole
Parallele Dimensionen - Teil 9
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