>Jürgen wird es nie erfahren<, säuselte eine verführerische Stimme in ihrem Kopf. >Technisch gesehen berührst du ihn gar nicht, wovor hast du Angst?<
Gabi schluckte, dann rückte sie mit ihrem Hocker in die Mitte der Kabine, streckte ihre freie Hand aus – bis nur noch Zentimeter fehlten… Sollte sie es tun?
Das Ziehen kehrte mit Macht in ihrer Unterleib zurück und aus ihrer zögerlichen Bewegung wurde ein entschlossenes Zupacken. Dopamin schoss durch ihre Adern. Eine euphorische Gefühlswelle, als sie das Pochen, die Erregung eines anderen in ihrer Hand spürte. Als sich Gabi bewusst machte, dass sie gerade zwei Schwänze hielt. Dass sie zwei Männern Lust bereitete… Dass sie zwei Schwänze wichste… Den ihres Mannes und den eines Fremden.
Kurz brach sich ein Stück Realität bahn. Kurz spürte Gabi ein nagendes Gefühl. Das schlechte Gewissen.
Dann legte ihr Verlangen einen Riegel vor die Tür und sperrte Gabi zurück in ihr Gefängnis der Lust. Ihre letzten Hemmungen fielen. Sie wollte mehr. Sie wollte alles. Ihr Blick fiel auf die Griffe - und jetzt verstand sie. Gabi drehte sich zu dem Fremden, um die dortigen Halterungen in Anspruch zu nehmen. Um ihren Arsch gegen die Kabinenwand zu pressen und sich von ihrem Mann ficken zu lassen.
Sie stockte. Ihr Herz raste nicht mehr, es hämmerte in ihrer Brust, drohte jeden Moment herauszuspringen – in dem Moment, da die Idee zu einem Entschluss wurde.
Gabi stand auf und schob den Hocker zur Seite. Die Füße kratzten lautlos über den Boden, geschluckt vom lauter werdenden Bass der Musik. Dem Klang von Sex. Ihr Atem ging stoßweise. Ihr ganzer Körper kribbelte. Mit zitternden Fingern fasste sie sich zwischen die Beine, um sich vorzubereiten. Um ihre Feuchtigkeit zu verteilen, wie es sonst Jürgen tat. Doch Gabi stockte in der Bewegung. Als sie ihren Saft über ihre Finger rinnen spürte.
Oh. Mein. Gott. War sie nass!
Glory Hole
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