Wir lassen es noch ein Stückchen nachklingen. Schmusen verliebt und streicheln uns. Ein wenig anders als das, was sie mit mir gemacht hatte.
Während Lisa ihre Kleidung richtet, bittet sie mich:
„Würdest du mir meine Handtasche zur Damentoilette bringen? Ich muss mich unten etwas frischmachen, sonst drückt das sogar bei den Jeans durch.“
Natürlich mache ich das. Ich gebe ihr vorher sogar noch ein frisches Taschentuch, das ich eingesteckt habe, und sie schiebt es in ihren Slip.
Noch bevor die anderen aus der Stadt zurückkommen, stehen wir wieder am Tisch, essen unsere mitgebrachten belegten Brote und schlürfen Kaffee.
Mir gegenüber steht eine Frau, der man die Befriedigung ansieht. Also ich sehe das jedenfalls. Alles an ihr strahlt Glück und Wohlbehagen aus. Entspannung pur prägt ihr Gesicht. Ich konnte das schon oft an Lisa beobachten, nachdem wir Sex hatten. Ob das andere auch erkennen können?
„Ist etwas nicht in Ordnung?“, fragt Lisa, weil ich sie anstarre und dabei fast den Kaffee verschütte.
Schnell stelle ich den Becher ab und lecke die Tropfen, die schon auf meinen Daumen gelangt waren, ab.
„Nein, ich hab nur gerade darüber nachgedacht, wie sich alles entwickelt hat“, antworte ich ausweichend, weil ich nicht will, dass dieser schöne Anblick schwindet.
Und doch vergeht er schneller als gedacht, denn Lisa greift das Angesprochene auf.
„Ja, es war nie meine Absicht, mich in dich zu verlieben. Ich wollte nur mit dir spielen und dir zeigen, was du ändern solltest. Dabei habe ich übersehen, dass die Krise zwischen dir und Conny auch noch andere Ursachen hatte. Dass nicht nur du an dir hättest arbeiten müssen, aber ich bin froh über diese Fehleinschätzung, weil wir dadurch zusammengekommen sind. Es läuft noch nicht reibungslos bei uns und doch bin ich glücklich über jeden Tag mit dir.“
Glücksmomente
Ob das gut geht? – Teil 26
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