glühende Vulva

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glühende Vulva

glühende Vulva

Anita Isiris

Leon war ein veritabler Satyr, geil bis hoch zum Haaransatz, und seine eigenen Masturbationsphantasien waren stets weit weg von seiner Larina.
In Gedanken vögelte er Verkäuferinnen, Verkehrspolizistinnen, Lehrerinnen, Bäckerinnen und Krankenschwestern.
Die beiden Larina begleitenden Männer würdigten den Gefesselten keines Blickes. Sie hatten nur Augen für die hübsche Larina, die nun ihren Kimono, vor den Augen ihres Freundes, zu Boden gleiten liess. Leons Augen wurden groß wie Mühlenräder, als sie splitternackt vor dem Bett stand, ausgiebig betrachtet von Maro, einem frisch zugezogenen Kenianer und Pedro, einem älteren Mann, der dem Cliché des weißen alten Mannes perfekt entsprach. Als er sich die Kleider vom Leib riss, entblößte er einen Schmerbauch, den er zuerst hochziehen musste, wenn er seinen Minipimmel sichtbar machen wollte. Er hatte eine Halbglatze und die prägnanten Wurstfinger des klassischen Verkaufs-Abteilungsleiters, irgendwo hängen geblieben zwischen dem Fußvolk, über das er herrschte, und der oberen Chefetage, die er nie erreichen würde. Pedro und Maro, die beiden Auserwählten, so unterschiedlich die beiden Männer auch waren. «Mmmmmph.» Leon klang ziemlich verzweifelt. Yara stellte sich hinter ihn und legte ihre kühlen Hände auf seine Schultern, ein Akt des Trostes und der Beruhigung.
«Ja, da haben wir die Ausgangslage», kommentierte Yara. «Larina wollte schon immer mal einen Schwarzen, aber es macht sie genauso scharf, einen dieser weißen alten Männer scharf zu machen.» Die beiden Männer ließen es langsam angehen. Larina kletterte aufs Bett und zeigte dabei unfreiwillig ihre leicht behaarte Pflaume, die sich zwischen den beiden Gesäßhälften ausnahm. Eine der Lieblingsperspektiven für Männer. Der Mann mit der Halbglatze ließ sich das nicht entgehen und musterte interessiert Larinas Hinterteil.

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