Masku blieb verschwunden, aber die heiligen Tempelriten, in die Phalu und die anderen dann noch in den Abendstunden eingeweiht worden waren, duldeten keinen Aufschub. Schließlich waren der Samenempfang und die zuvor notwendigen religiösen Handlungen genauestens auf die fruchtbaren Tage der Empfangenden terminlich abgestimmt worden.
Heute stand die Läuterung des Samengebers im NINTURA-Tempel auf dem Programm. Angesichts der gestrigen Ereignisse war der Tempel bis auf den letzten Platz gefüllt. Während Phalu im Vorraum zum Altarraum auf seinen Auftritt vorbereitet wurde, hörte er die im Tempel feierlich hallende Stimme der Oberpriesterin. Durch die dicke Holztür konnte Phalu nicht alles verstehen. Es waren immer nur einzelne Wortfetzen, die an sein Ohr drangen:
„Aggressivität … Spermat … Spermaentleerung … Kreativität … Ninturas Geschenk … gesegneter Samen … tiefer Glauben … hohe Fruchtbarkeit … göttliches Sperma … Kind empfangen.“
Ein wenig konnte sich Phalu schon zusammenreimen, was Sanvulfa in der Predigt den Gläubigen verkündete. Schließlich hatte sie es gestern Abend noch auf die Schnelle erklärt. Ihm sollte heute im festlichen Rahmen des Göttinnendienstes alle Aggressivität in der Form seines angestauten Samens genommen werden. Stattdessen sollten er und insbesondere sein neu zu produzierendes Sperma gesegnet werden, auf dass sich die Aggressivität des Männlichen in Kreativität wandle und sein Sperma eine hohe Fertilität erhalte für eine erfolgreiche Befruchtung der Samenempfängerinnen.
Belcorpa und eine der Priesterschülerinnen rieben ihn mit männlich duftendem Öl am ganzen Körper ein. Dafür hatte er sämtliche Kleidung ablegen müssen, sie ließen außer seinen Kopfhaaren und den Fußsohlen keine einzige Körperstelle aus.
Göttliche Segnungen
Bei den Androphoben - Teil 18
14 9-15 Minuten 3 Kommentare
Göttliche Segnungen
Häufige Ejakulation fördert die Spermaproduktion.
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Merci !
schreibt Annie
Danke!
schreibt Venus
Sehr gut
schreibt Annie