Nun stand er völlig nackt vor dieser verführerischen Frau, war ihren Blicken ausgesetzt und es war ihm, um ehrlich zu sein, etwas unangenehm. Er merkte, dass seine Erektion noch sehr zu Wünschen übrig ließ und hatte immer noch das Gefühl, dass sie nicht so recht wollte, denn sie verharrte weiter in ihrer provozierenden Pose, machte aber keine Anstalten, auf ihn zuzukommen, ihn anzufassen, mit dem Vorspiel zu beginnen, ihn vollends aufzugeilen, jetzt, da es kaum noch etwas Trennendes mehr gab, abgesehen von ihrer Unterwäsche. Er wünschte sich mehr denn je, dass sie sich küssen würden, er wusste, dass ihn das sicher erregte, dafür hätte er ihr sogar noch mehr Geld gegeben, aber das hatte sie ja ausgeschlossen und er wollte auch nicht mehr nachverhandeln. Sie könnte wenigstens zu ihm kommen, an ihm herumfummeln, ihn erregen, aber es geschah nichts, sie blieb stehen, ging auch nicht zum Bett, um sich hinzulegen und so anzudeuten, dass der Sex beginnen könne. Er würde bei diesem verdammten Weib wohl alles selber machen müssen, dachte er ernüchtert und machte endlich einen Schritt in ihre Richtung, um sie zu umarmen, um seinen Körper an den ihren zu schmiegen und so wenigstens einen Hauch von Romantik zu spüren.
Beim zweiten Schritt geschah das Unerwartete. Die Frau wich zurück, fuhr sich mit einer Hand in das Gesicht, verschmierte Lippenstift und Make-up, zerriss mit der anderen einen Träger ihres BHs. Die Folge war, dass eine ihrer Brüste aus dem Körbchen fiel und diese Brust wies deutliche, blaue Flecken auf. Dann griff sie nach dem Slip und zerriss diesen ebenfalls und auch auf ihrem Bauch gab es offensichtliche Spuren von Gewalt, Druckstellen, Kratzer. Während sie das tat, fing sie an zu schreien, nicht zu laut, nicht zu leise. Er verstand ihre Worte wieder nicht, aber es war eindeutig, sie schrie um Hilfe. Und diese Hilfe war auch umgehend zur Stelle.
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