Die Grobnetzfischerin

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Die Grobnetzfischerin

Die Grobnetzfischerin

Peter Hu

Sie nahm einen tiefen Schluck, führte Herberts Hand in ihre frisch rasierte Zone, …genoss den verruchten Augenblick, …den geschickten Mittelfinger, …das Wissen um die „Völlige Blindheit“ des Personals, …schloss die Augen und schwebte davon…
…O ja, Huberts Mittelfinger war ebenso charmant, wie der von George Cloony. Dessen war sich Sina jetzt gewiss. Wenn man die Augen schloss, war der Wurstmann echt nen klasse Typ. Oh …jaaaa, …nur nicht zu tief. …Der wusste wirklich genau, wo´s richtig kitzelt. Und genügend schwarze Nullen auf dem Konto, machen jeden Altersunterschied wett. Und wie viele Hände der hatte. Schon schoben sich gleich zwei unter ihre prallen Hinterbacken, …und wie lustvoll die kneten konnten.
Wow, der Typ musste nen Oktopus sein. Bloß nicht die Augen öffnen. Der Finger in ihrer Feige schien sich gerade eben in eine Zunge verwandelt zu haben. Und jene spitzen Schnäuzerenden, die da so wohlig über die Innenflanken ihrer Schenkel strichen, konnten eigentlich nur vom Schnauzbart des gut gebauten Steuermannes stammen. Aber wem gehörten die Hände auf ihren Brüsten? Die waren verdammt geschickt. Weit weniger schwielig, als die des Fleischers, fuhren sie fast ohne Druck über die nahezu perfekten Rundungen. Lediglich Sinas Knospen hatten sich erregt gefurcht. Jetzt glitten die Handflächen, ganz gezielt, nur noch über die winzigen, aber steinharten Nippelerbsen. Kein Zweifel, sie gehörten dem Kellner. Denn nun erschreckte er die sensiblen Spitzen mit nahezu bissigen Eiswürfeln, von denen klebriger Sirup troff. Der schien so köstlich zu sein, dass sich gleich zwei gierige Mäuler an ihren Brustkronen festsogen. Ein wonniger Reiz, der ihren Schoß unter heftigem Zungenschlag zur Explosion brachte. Und Hände, …überall. Die komplette Mannschaft schien jetzt auf Deck zu sein. Sina stöhnte ihre Lust über die glitzernden Wellen des Meeres…
…dann plötzlich, lag ein lautes Schrillen in der Luft. Verdammt, der Wecker. Verschlafen streifte sich Sina die warme Decke vom nackten Leib. Die Kissen rechts und links neben ihr waren leer. Jeff war im Bad, John werkelte schon in der Küche. Sina konnte sich glücklich schätzen. Sie sah so gut aus, dass sie sich gleich zwei gut aussehende Liebhaber leisten konnte. Ihr Körper war von Knutschflecken übersäht, und auch ihre Feige konnte sich nicht beklagen. Dennoch fehlte der dritte, der wichtigste: Der Wurstfabrikant mit der wildschweinledernen Brieftasche und der weißen Jacht. Denn Jeff war dumm wie Bohnenstroh, und John so faul, dass es so gerade eben zum Kochen reichte. Verschlafen glitt die Grünäugige also in Jeans und Bluse, und griff ihre Unimappe. Ledershorts und Netzstrümpfe lagen schon für die Spätschicht bereit. Es würde wohl wieder eine kurze Nacht werden…

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