Grottenlegenden

9. Teil aus Professor Doctor P. Orn

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Peter Hu

So ein leichter Sieg bringt doch keine Ehre. Das ist doch eines starken Stiers nicht würdig.“
„Ich möchte ihnen ein Spiel vorschlagen, an dem sie sicher ihre Freude haben“...

Franziska tat es wirklich selten. Denn für gewöhnlich liebte sie den Geschlechtsverkehr. Sie sah kaum einen Grund, sich davor zu drücken. Doch dieser General war ihr so widerlich, dass sie lieber einen ordentlichen Kater riskierte, als mit diesem hinterhältigen „Feuchtfinger“ zu schlafen. So entschloss sie sich kurzerhand, ihn unter den Tisch zu saufen.
Strippoker war ein Spiel, dass jeden Mann faszinierte. Doch es wurde nach Franziskas speziellen Spielregeln gespielt:
Für jedes verlorene Kleidungsstück des Gegners, durfte der Sieger ein Glas Rum trinken. Schnell stand die geschickte Strategin nur noch im Höschen da.
Der General trug zwar noch Stiefel und Hosen, ...aber er stand kaum noch...

‚Dieses verdammte Teufelsweib‘, ...hämmerte es immer wieder schmerzhaft durch seinen Brummschädel, als der General am Nachmittag des folgenden Tages erwachte.
„Das wird sie mit büßen. Sobald ich das „AUGE“ habe, schnalle ich sie aufs Kreuz...“

...Erst egen Abend wurden die Verhandlungen fortgesetzt. Der Generalissimo war noch immer schwer angeschlagen. Seine Untergebenen achteten peinlichst genau darauf, ihren wohlwollenden Führer nicht zu erzürnen.
Franziskas Lebensgeister waren bereits wieder zur vollkommenen Geschäftsfähigkeit erwacht. Es gelang ihr ohne größere Probleme, Kommandante Rodriges Viktorio de Lagatt als Oberaufseher der Grabungen durchzusetzen. Und der gehorchte bekanntlich dem kleinsten Muschizwinkern seiner Angebeteten. Franziskas strategischer Brummschädel hatte sich also ausgezahlt….
„Mach den Wagen klar, mein Schnurzelbärchen. Die Pflicht ruft“, ...betörte sie ihren kleinen Hauptmann und drängte zum schnellen Aufbruch, bevor sich der General wieder richtig erholen konnte...

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...Das Schaukeln des Jeeps machte Franziska noch gehörig zu schaffen. Aber sie war sehr zufrieden mit sich, und dem Erreichten.
So rumpelte der kleine Geländewagen der besetzten Ausgrabungsstätte entgegen.
Der hart errungene Sieg hatte eine dermaßen stimulierende Wirkung auf den Geschlechtstrieb der Archäologin, dass sie nicht weniger als drei außerplanmäßige Pausen einlegen ließ. Ihre pulsende Auster wollte einfach keine Ruhe geben...
Kommandante Rodriges Viktorio de Lagatt konnte sein Glück gar nicht fassen.
Franziska schätzte es sehr, sich auf diese genüssliche Weise seiner Ergebenheit zu versichern. Denn er führte eine geschickte Zunge. Auch des betagten Hauptmanns Feldhaubitze verfügte noch über erstaunliche Feuerkraft. Bald hatte Franziska das spiegelbildliche Emblem der Kühlerhaube in die göttlichen Arschbacken geprägt...

Aber auch Viktorio trug seine Zeichen davon. Sein Pimmel glühte in allen Regenbogenfarben. Für volle zwei Tage war er kaum in der Lage, sein Zelt zu verlassen. So konnte er auch seiner militärischen Aufsichtspflicht nicht nachkommen.
Wertvolle Stunden also, in denen Franziska unbeobachtet schalten und walten konnte...

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