Dann rollte sie sich schwarze Nylons über. Die erregende Struktur ihrer strammen Beine, wurde dadurch beinahe bis ins Unerträgliche betont. Stolz drehte sie sich vor dem kleinen Reisespiegel. Mit bösem Grinsen zog sie die blonde Perücke über. Sie kannte Alis Schwachpunkt nämlich ganz genau. Dann wanderte der Spiegel etwas tiefer. Rasierschaum zischte aus der kleinen Sprayflasche. Etwas später war Franziskas Bärchen blank. So konnte sie als „Echte Blondine“ durch gehen…
Dann noch eine betonende Verpackung für die Melonen und einen leichten Überwurf; ….spätestens die hochhackigen Schuhe würden dem Märchenonkel die Zunge lösen...
...Alis „Vernehmung“ konnte also beginnen.
Der Wüstensohn war nicht eben unangenehm überrascht, als Franziska in dieser Verkleidung nach ihm verlangte. Ihm stockte schier der Atem. Sein Herz wollte ihm sprichwörtlich aus der Brust hüpfen, als ihn die plötzlich erblondete Franziska in ihrem frivolen Nachtgewandt empfing.
Das Licht der flackernden Gaslaterne betonte jede ihrer verführerischen Rundungen ins Detail. Ali kannte diese Frau bisher nur in derber Alltagskleidung. Und auch wenn sie im Original nicht blond war, rebellierte sein Schwanz so manches mal in den Unterhosen, wenn er ihrer im Lager ansichtig wurde. In diesem durchscheinenden Kimono, war sie die personifizierte Versuchung...
„Lieber Ali“...(gurr....mautz...mautz), ...säuselte die weiblichste aller Versuchungen warm.
„Bei deinem Empfang hier im Lager (schnurr... schnurr...), war ich wirklich sehr unfreundlich zu dir. Ich habe mir das seither immer wieder bitter vorgeworfen. Besonders um dich, Vater aller Beglücker (miau.... miau…), habe ich mich während eures Verschwindens schrecklich gesorgt. Ich hätte es mir nie verziehen (musch... musch... musch…), wenn du umgekommen wärest. Darum möchte ich mich bei einem Gläschen Sherry, in aller Form bei dir entschuldigen“, ...
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