Grottenlegenden

9. Teil aus Professor Doctor P. Orn

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Peter Hu

Aber dass seine schöne Lieblingsstudentin jetzt auch noch in den Kochtöpfen der knochengeschmückten Wilden landen sollte, machte ihn schier tollwütig...
Unter dem wütenden Gebrüll eines Tigers, drohte er seine Fesseln zu sprengen. Ich bezweifle nicht, dass er die Krieger mit bloßen Händen zerrissen hätte. Aber in diesem Augenblick geschah etwas unglaubliches.
Als die Menschenfresser unsere tapfere Sabin aus ihren Kleidern rissen, entdeckten sie plötzlich die tätowierte Raubkatze auf ihrem süßen Bauch.
In der Tat. Das kunstvoll tätowierte Tier sah im Schein der Flammen wirklich so aus, als wollte es jeden Augenblick los springen.
Plötzlich warfen sich die Krieger vor Sabin in den Staub.
Sie verwechselten unsere Schöne offensichtlich mit irgendeiner wiedergekehrten Göttin. Zum Glück erkannte unsere kluge Sabin sofort ihren Vorteil. Das Mädchen knurrte so tief, wie man es ihr kaum zutrauen mochte. Von panischer Hast ergriffen, suchten die Menschenfresser ihr Heil in der Flucht.
Sabin aber, sammelte gemächlich ihre verstreute Kleidung ein. Bald blitzte ein kleines, scharfes Schweizer Taschenmesser in ihrer Hand.
Es erschien uns wie eine kleine Ewigkeit, bis Sabin endlich die Klinge heraus geklappt hatte. Aber sie hätte sich ruhig mehr Zeit dabei lassen können. Denn ihr gespannter, nackter Arsch war ein Anblick, der uns selbst den Marterpfahl wert war...
„Der Größte“ möge mir vergeben, aber mein Legestachel richtete sich schneller auf, als die Schneide des Messers. Und ich fürchte, unserem Professor erging es auch nicht anders...
Die Wilden aber, hatten sich schneller von ihrem Schrecken erholt, als uns lieb war. Porni gelang es gerade noch rechtzeitig, seine am Boden liegende Pistole und den berühmten Ochsenziemer zu ergreifen. So deckte er heldenmütig unseren Rückzug.
Mit knapper Not gelangten wir in einen Seitengang des großen Labyrinths.

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