Plötzlich hörte er im Eingangsbereich eine bekannte Stimme, ein Lachen, das ihm siedend heiß in die Glieder fuhr. Maria! Was zum Teufel machte Maria hier in diesem Club, und dann auch noch wenn er das erste mal hier war? Die Gedanken rasten durch seinen Kopf, hatte Norbert ihn verpfiffen? Oder noch schlimmer, kam sie etwa öfter allein hierher? Sie wollte doch wie jeden Mittwoch zum Sport? Roland sah sich Hilfe suchend nach seinem Freund um, doch der war natürlich mit einer der scharfen Blondinen verschwunden, die sie beide direkt beim Hereinkommen registriert hatten. Was tun? Erstmal verstecken, aber wo? Roland suchte Deckung hinter einer großen Plastikpalme nahe der Theke. Maria kam hereingeschwebt, und setzte sich gelassen an den Tresen. Die Barfrau begrüßte sie wie eine alte Bekannte: „Na Maria, meine Süße, was willst Du trinken?“ Doch ehe sie antworten konnte kam Roland aus seinem Versteck und sagte laut: „Einen Baileys auf Eis für die junge Dame.“ Marias Kopf fuhr herum, doch Roland tat, als kenne er sie gar nicht. „Maria ist ein sehr schöner Name – sind sie öfters hier?“ Damit setzte er sich zurück an seinen Platz mit seinem Bier. Maria war wie vom Donner gerührt „Ab und zu, nicht regelmäßig.“ Stotterte sie. „Sie sehen aus, als ob sie viel Sport treiben würden.“ „Ja, das tue ich auch, und manchmal komme ich danach mit meiner Freundin noch hierher, um in die Sauna zu gehen...“ Nun blickte sie ihm dabei suchend in die Augen. „Wieso, gibt es in ihrem Fitnessclub keine Sauna?“ Sein Gesicht ließ keine seiner Gemütsregungen erahnen. „Doch, aber... Ach Roland, lass das Spielchen“ „Roland? Ich heiße Thomas, sie müssen mich verwechseln.“ „OK, gut, lassen wir das, ich glaube ich muss wieder gehen.“ „Hier geblieben“, Roland griff ihre Hand und zog sie an sich, „ich denke wir sollten uns doch erst mal ein wenig vergnügen, findest Du nicht?“ Damit küsste er sie so zärtlich und doch so fordernd wie schon lange nicht mehr. „Wo geht’s hier zu den Spielwiesen? Du kennst Dich hier besser aus als ich.“ Maria zog ihn mit sich und sie landeten direkt neben Norbert, der gerade in vollem Einsatz war. Roland kümmerte sich nicht darum, sondern nahm seine Maria in die Arme und küsste ihren Busen wie den einer fremden Frau, er wollte sie neu entdecken, wollte ihre Begierde nach ihm wieder neu entfachen. Nun brauchte er sich nicht mehr zu verstellen, denn sie wusste anscheinend besser als er, wo es lang ging.
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