Lächelnd füllt Chrissie ihre hohle Hand mit Flüssigseife und reibt meine Oberschenkel damit ein, dann mein Haardreieck, dann meinen Bauch. Zwischendurch hält sie inne, tastet, liebkost, streichelt, forscht. Beinahe kriege ich Kopfschmerzen, derart erregt bin ich jetzt. Dieses kleine Luder! Scheint genau zu wissen, was ich mag! Wie sehr ich mich aufs Bett freue, kann ich nicht beschreiben! Jedes Detail dieser wunderschönen Frau möchte ich erkunden; in mich aufnehmen, und zwar möglichst für immer. „Trocknest Du mich ab?“ Chrissie reicht mir ein Handtuch. Mit ihrem langen nassen Haar wirkt sie wie eine Schaumgeborene.
Okay, ich bin gerade mächtig stolz auf mich, denn ich habe geschafft meine Fassung wieder zu finden, Anita einfach an die Hand zu nehmen und gleichzeitig noch ganz galant meinen Nachbarn zu grüßen. Als ich die Tür zu meiner Miniwohnung aufschließe, schäme ich mich das erste Mal für die Einfachheit meines Zimmers. Aber es ist mein Domizil und ich fühle mich dort wohl...am meisten auf meinem breiten Futonbett.
Während wir so da stehen, sieht Anita ein wenig verloren und hilflos aus. Spontan fasse ich mir ein Herz und umarme sie... da ist er wieder, dieser wundervolle Duft, der mich im Fahrstuhl schon verzaubert hat... er umhüllt ihr Haar oder gar ihren ganzen Körper... ich empfinde es als unerträglich warm hier und erinnere mich daran, dass ich ja eigentlich gleich duschen wollte. Dass die Badtür fehlt, gibt der Sache einen besonderen Reiz. Schnell entledige ich mich meiner klebrigen Kleidung und schlüpfe unter die Dusche. Ich habe Anitas Blicke genau gespürt und ich bin tatsächlich ein wenig verlegen. Aber - jetzt oder nie - „Kommst Du mich einseifen?“ frage ich sie und ich habe mich nicht verschätzt. Wir seifen uns ein, lassen das Wasser an uns hinunter laufen, ich spüre ihre Haut an meiner und streiche bewundernd ihren Rundungen entlang.
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