Meine liebe Englischkollegin hat einen wahnsinnig schönen Körper, ich kann nicht anders als mich an sie zu schmiegen... wir trocknen uns gegenseitig ab und ich kämme meine Haare. Sie schaut mir aufmerksam zu und zieht mich dann ungeduldig aufs Bett.
Ihr Gesicht ist meinem ganz nah, und ich verlier mich in ihren warmen Augen. Zeit und Raum spielen keine Rolle mehr, diese Frau hat mich eingefangen, und nun will ich ihre ganze Leidenschaft!
„Happy birthday, mein Schatz!“ klingt so unwirklich für mich… Chrissie ist schliesslich auch eine Frau - aber was für eine! Kaum habe ich den Satz ausgesprochen, kuschelt sie sich an mich. Wie warm Chrissie sich anfühlt in diesem Moment. Das geht durch und durch! „Mich friert!“ sagt sie und ich lege die schützende Bettdecke über sie. Wieder und wieder massiere ich ihren Rücken und ihren Hintern - Chrissie scheint das sehr zu geniessen und legt ihren Kopf in meine Armbeuge. Wir sind beide splitternackt, und ich fühle mich mit einem Mal sehr verletzlich. „Ich hab Dir etwas mitgebracht!“ sage ich zu ihr und fummle in meiner Tasche, die an der Bettseite steht. „Kuchen hast Du ja gehabt, Schleckmaul - jetzt gibt’s was zu Trinken…“. Ich mache mich am Verschluss des Rémy Martin zu schaffen und stelle erneut fest, wie nervös ich bin. Üblicherweise bin ich in solchen Dingen eher geschickt - aber diesmal will es mir nicht gelingen, die Flasche zu entkorken. „Wart“, sagt Chrissie, klettert über mich hinweg und geht durch den Raum. Draussen ist es schon etwas dunkel, der unsäglich schöne Berliner Himmel dehnt sich in hypnotisierendem Tiefblau. Chrissie zündet drei Kerzen an; ihr Körper wirft spielerische Schatten. Endlich kommt sie mit zwei Gläsern zurück. Der Korken ploppt; die Flasche halte ich aber derart ungeschickt, dass er eine der Kerzen trifft und sie auslöscht. Wir blicken uns an, Chrissie und ich, und wieder lacht sie dieses wunderbare Lachen, das ich schon im Fahrstuhl kennen gelernt habe.
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