Schnurstracks begibt sich Chrissie ins offene Badezimmer und beginnt sich auszuziehen. „Kannst mir ja beim Duschen zuschauen, jetzt, wo die Tür weg ist“, kichert sie und streift ihre Strümpfe ab. Darunter trägt sie diesen dunkelblauen Tanga, den ich bereits im Fahrstuhl bewundern durfte. Dieser süsse, pralle Hintern auch! Ich tue etwas Untypisches: Ich hole mir einen Stuhl, setze mich hin und betrachte meine geliebte Kurskollegin, so, als befände sie sich auf einer Bühne. „Ich mag Dich, Anita!“ sagt sie ernst; „ich bin glücklich, dass Du mich hier besuchst, weißt Du!“ Jedes ihrer Worte durchbohrt mich wie ein Feuerpfeil. Endlich schlüpft sie aus ihrem Kleid, unter dem so viel Phantasie verborgen war für mich. Lieber Leser, hast Du schon mal den Rücken einer Frau betrachtet? Weißt Du überhaupt, was Schulterblätter bedeuten können, der elegante Verlauf einer Wirbelsäule? Ich nehme Chrissie in mich auf, voll und ganz. Jetzt ist sie splitternackt und wendet sich mir zu. „Alles o.k.?“ lächelt sie spielerisch und macht einen Schritt Richtung Dusche. Sie rasiert sich „da unten“ tatsächlich! Wie gepflegt sie wirkt! Wenig später vernebelt Dampf die Sicht. „Kommst Du mich einseifen?“ Ich fühle mich schwer wie Blei. Wortlos schlüpfe ich aus meiner engen Jeans, entledige mich des Slips, knöpfe meine Bluse auf und steige zu Chrissie unter die Dusche. Dort ergibt eine Handlung die andere. Ihre festen Hände gleiten an meinem Körper entlang, unsere Münder suchen sich; wir schmiegen uns aneinander, Lippe an Lippe, Busen an Busen, Bauch an Bauch, Muschi an Muschi, Schenkel an Schenkel, Knie an Knie, Frau an Frau. Ich behandle Chrissie mit Flüssigseife und geniesse ihr Vertrauen und ihre Wärme. Ob sie meinen Herzschlag spürt? Wir waschen einander gegenseitig die Haare, ich atme den Duft ihres Shampoos. Wie wunderbar das Leben doch sein kann!
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