„Du bist also das Mädchen, das sich so sehr um seinen Verlobten sorgt? Stimmt es denn, dass du dich aus freien Stücken über seinen Schoß beugen willst?“ Harriet erwiderte mit fester Stimme. „Ja, Alfred darf mir den…nackten…Po…versohlen…wenn er denn nur heil zurückkehrt!“ Der Mann lächelte. „Das ist ein wundervolles Gelübde, das du da abgelegt hast. Es ist schön, wenn eine junge Frau so sehr liebt, dass sie sogar ihre unversehrte Kehrseite opfern will!“ Danach konnte sie sich nicht mehr genau erinnern. Harriet wachte verschwitzt und verwirrt auf. Sie hob ihr Nachthemd an, um zu schauen, ob ihr Popo noch heil war. Er blinkte weiß aus dem Spiegel. Seit dieser Nacht wurde Harriets Glauben noch stärker. Sie sehnte sich gar nach diesem Popovoll. Matts Stimme schreckte sie auf. „Geh zu deiner Mutter, Harriet. Ihr braucht Kleider für die nächsten Wochen.“ Der Doc half den Frauen beim Packen. Es war besser, gen Norden aufzubrechen. Summers Schwester besaß ein großes Haus in der Nähe von Alberta. Dort konnten sie wohnen, bis dieses Abenteuer überstanden war. Wobei Matt ahnte, dass sie sich am Vorabend eines Bürgerkrieges befanden. Der Trupp bestand aus Gegnern der Sklaverei, die alle aus unterschiedlichen Gründen bereit waren, um den Geflohenen zu helfen. Matt Summers Freunde stellten Carls Männer, die im Grenzgebiet warteten. Es brach eine Schießerei los, die eine halbe Stunde andauerte. Weder George und Earl noch Alfred und Molly ahnten, dass an der Grenze eine entscheidende Vorentscheidung fiel.
Die Verfolger um den schmierigen Aufseher kamen immer näher, so dass Alfred den Staub sehen konnte, den die Pferdehufe aufwirbelten. Der Kutscher schrie, dass er anhalten müsse. Die Pferde würden sonst scheuen und dann wäre es um ihre Sicherheit geschehen! Alfred ließ ihn die Rösser zügeln, um dann die Sklaven aus ihrem Versteck zu holen. „Verbergt euch hinter der Kutsche und dem Wagen.
Harriets Gebete
Southern Belles Episode 8
50 8-14 Minuten 0 Kommentare
Harriets Gebete
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