Hart, heftig und ohne jegliche Moral

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Hart, heftig und ohne jegliche Moral

Hart, heftig und ohne jegliche Moral

Katja Sax

Katrin wurde wieder mürrisch: „Ich hab dir doch gleich gesagt, das es heute noch regnen soll, aber du wolltest ja mal wieder nicht hören. Los, lass uns zusehen, dass wir noch einigermaßen trocken zum Auto gelangen.“ Innerlich musste ich mir ein Grinsen verkneifen. Mit einem Gewitter und heftigem Regen würde die Überraschung bestimmt noch länger in unserer Erinnerung bleiben. „Ach was, zum Auto ist es doch jetzt viel zu weit, wir sind platschnass, wenn wir dort ankommen“, entgegnete ich ihr. „Lass uns lieber über den Friedhof rennen, dort ist doch die kleine Kapelle, da stellen wir uns unter, bis der Regen nachlässt!“ Katrin schien noch nichts zu ahnen, jedenfalls veränderte sich ihr Gesichtsausdruck nicht. Wir rannten los und der Regen wurde immer stärker. Es dauerte nicht lange und unsere Kleidung war vollkommen durchnässt. Katrin hatte einige Probleme mit dem Vorankommen, denn die Absätze ihrer Stiefel versanken immer wieder in den matschigen Wegen. Nur noch ein paar Schritte und wir hatten es geschafft. Schutz suchend stellten wir uns unter das Vordach der Kapelle.

Nun kam der alles entscheidende Moment. Ich ergriff die Türklinke und drückte sie runter. Zu meiner Erleichterung öffnete sich die Tür auch. „Lass uns reingehen, dann ist es nicht so kalt“, sagte ich zu Katrin und zog sie schon ins Innere der Kapelle. Als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, dauerte es ein wenig, bis wir uns an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten. Durch die nur wenigen buntgemusterten Fenster viel kaum Licht herein und so war es fast ganz dunkel. Draußen begann es nun zu donnern und kurze Zeit später erschien auch schon der erste Blitz, der den Raum für kurze Zeit aufhellte. Auf dem Altar sah ich ein paar Kerzen. Ich ging hinüber und zündete sie an. Nun konnte ich schon mehr erkennen. Katrin stand zwischen den Bänkereihen und sah zum anbeißen aus. Ihre Haare hingen in dicken Strähnen herunter und das nasse Kleid klebte an ihrem Körper. Ganz deutlich zeichnete sich ihr Busen und die vor Kälte harten Nippel ab.

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schreibt Amorelio

wow, sehr geil

Gedichte auf den Leib geschrieben