Jonas hatte es sich schon auf der Veranda in einem Korbsessel bequem gemacht. Dankbar nahm er eines der angebotenen Gläser an. „Auch wenn wir im Urlaub sind, wir haben einen gewissen Zeitplan. Gibt es irgendeine Möglichkeit, weiter zu kommen? Ist es sehr vermessen, wenn ich frage, ob Du uns nach Trondheim bringen kannst? Du hast doch ein Auto, oder? Selbstverständlich bezahle ich Dich dafür.“ Jonas war direkt zum Du übergegangen.
Auf die Gegenfrage von Fred, was er denn in Trondheim wollte, antwortete der Schwede etwas ausweichend. Er murmelte was von Hotel und Leihwagen. „Also, ich habe nichts dagegen, wenn ihr eine Nacht hierbleibt. Ich habe ein kleines Arbeitszimmer, da steht ein Bett drin. Vielleicht etwas eng für euch beide, aber für eine Nacht wird es gehen. Morgen würde ich euch nach Trondheim bringen und von dort könnt Ihr euren Weg machen. Ich dränge mich nicht auf, ich kann es nur anbieten.“
Jonas sagte, dass das sehr großzügig sei und dass nicht jeder zwei Fremde einfach so bei sich aufnehmen würde. Er würde das mit Annafrid besprechen, aber er denke, dass sie das Angebot annehmen werden.
Annafrid war noch nicht zurückgekehrt. Larson ging ins Haus zurück, weil er auch auf Toilette wollte. Im letzten Moment dachte er an das Humpeln. An die Frau hatte der Soldat gar nicht mehr gedacht, er hörte auch keine Geräusche aus dem Bad, also öffnete er einfach die Tür.
Annafrid war noch da. Sie hatte sich ein Bad eingelassen und sass nackt in der Wanne. Es war viel Schaum darin, aber der Oberkörper schaute unbedeckt heraus und Larsen starrte auf ihre Brüste.
„Du hast nicht abgeschlossen“ sagte er vorwurfsvoll. „Nein, wozu auch, ich habe nichts zu verbergen“ antwortete sie und reckte ihren Busen noch ein kleines Stück nach vorn. Er war üppig und hatte eine schöne Form. Gern hätte Larson ihn berührt. Er sagte „Entschuldigung“ und drehte sich um. Er ging – oder besser humpelte – Richtung Veranda. „Hast Du Annafrid gesehen?“ erkundigte sich Jonas.
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