Sie ist wohl noch im Bad, entgegnete der Exsoldat. Dass er sie halbnackt gesehen hatte, verschwieg er besser.
Nach ein paar Minuten kam auch die rothaarige Annafrid wieder nach draußen. Sie trug jetzt einen schneeweißen Bikini. „Du scheinst Dich hier schon heimisch zu fühlen“ wurde sie von Jonas Empfangen. Fred hat uns angeboten, dass wir hier übernachten können und bringt uns morgen nach Trondheim. Wollen wir das annehmen?“
„Natürlich wollen wir das. Ich glaube, dass wir Fred getroffen haben, war echt Glück im Unglück. Darf ich mich dort auf die Liege legen?“ Sie zeigte auf ein altersschwaches Möbel. Larson sagte, dass normalerweise Mike dort liege, aber er würde eine Auflage und ein Handtuch besorgen und sie könne sich gern dort hinlegen, wenn sie die Hundehaare nicht stören würden. Er humpelte los und umrundete das Haus. An der hinteren Front war ein kleiner Schuppen, in dem sich Gerätschaften befanden. Werkzeuge waren ordentlich an den Wänden befestigt, andere Sachen lagen ordentlich in Regalen und Schubladen. Er nahm eine Auflage und eine Axt. Er machte einen Umweg durch das Haus, um das Handtuch zu holen.
Durch das geöffnete Fenster konnte Larson hören, wie die beiden tuschelten. „Meinst Du, wir können ihm trauen?“ fragte die rothaarige Schwedin. „Ich weiß nur, dass er ziemlich scharf auf dich ist“ entgegnete Jonas und faßte ihr an die Brust. „Lass das“ zischte sie ihn an, der Typ kann jeden Moment wiederkommen.“
Larson hätte gern noch weiter zugehört, wollte aber auch nicht zulange wegbleiben. Der Exsoldat beschloß, auf der Hut zu sein und ging wieder nach draußen. Er legte Auflage und Handtuch auf die Liege. „Entschuldigt mich, ich muß etwas Holz hacken. Die Abende können noch etwas kühl werden. Ich habe heute morgen zwei frische Karpfen gefangen. Die können wir heute Abend grillen.“
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