Ein Dopplergerät für die Herztöne. Mehrere Teesorten. Ein paar Laborutensilien. Untersuchungshandschuhe und Desinfektionsmittel.
Mein Gott, was war diese Frau schön! Die Lebenserfahrung sah man ihr an – ihre grünen Augen leuchteten aus einem ebenmässigen Gesicht, einem Gesicht, dessen Mittelpunkt – neben den Augen – volle, geschwungene Lippen waren – und ich mochte mir gar nicht ausmalen, wie viele Männer sie damit schon verwöhnt hatte. Richtig geile Kusslippen waren das – aber ich untersagte mir natürlich weiterführende Fantasien – ich war ja der werdende Papa, und ich hatte mich für Herztöne zu interessieren. Die interessierten mich ja auch, klar – aber da war auch der faszinierende Busen von Simone Hufnagel! Er sprengte beinahe ihr grünes T-Shirt mit der gelben Sonne drauf. „Oh Mann! Bin ich ein Schwein?“, dachte ich bei mir. Aber ich wollte sie riechen, die Hebamme, wollte ihr Shampoo, den Duft ihrer Body Lotion in mich aufsaugen. Und ich wollte an ihren Nippeln nuckeln, wie ein Kleinkind, das ich ja nun schon längst nicht mehr war.
Simone Hufnagel verrichtete ahnungslos ihre Arbeit, strich über den Kugelbauch meiner Elfriede, tastete nach der Lage meines Söhnchens. Dann verabschiedete sie sich. Ich warf einen letzten Blick auf die T-Shirt-Sonne, die durch Simones Lustdrüsen stark verzerrt wirkte, drückte ihr die Hand, bedankte mich für den Besuch und begleitete sie nach draussen. „Lange dauert es nicht mehr“, sagte sie lächelnd, wandte sich zum Gehen und ich betrachtete ihre wiegenden Hüften. Was für eine Frau!
Elfriedes Sicht der Dinge
Besonders gut ging es mir nicht in jener Zeit. Klar unterstützte mich mein Tino liebevoll, nahm sich oft frei, ging einkaufen, kochte einfache Mahlzeiten. Aber vor allem mein Körper belastete mich. Mein Bauch fühlte sich schwabblig an. Die Brüste so schwer. Die Oedeme an meinen Unterschenkeln... Tino schien das alles nicht zu stören.
Hebammen-Brüste
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Hebammen-Brüste
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