Hebammensex

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Anita Isiris

Zwei Tage nach diesem denkwürdigen Treffen klingelte ich an Annas Haustür. Sie hatte mich spontan zu einem Abendessen eingeladen. “Kopf hoch, Süsse”, hatte sie mir in der kleinen Bar gesagt, während wir uns mit einem weiteren “Angel” zugeprostet hatten. “Kommt gut – geniess das Leben. Carpe Diem.” Nur wenig hielt mich davon ab, Anna in jenem Moment zu umarmen. Nun stand sie vor mir, die Anna, lächelnde Gastgeberin in einem formbetonenden grünen Rock, der ihr ausgezeichnet ins Gesicht stand. Anna war eine stolze Frau, strahlte aber nicht nur glühende Erotik aus, sondern es umgab sie auch eine Aura der Unnahbarkeit. Ob sie der Frauenliebe zugetan war? Ich überreichte ihr frische Schnittblumen und betrat die grosszügige Wohnung. Es duftete nach Frühling. Anna ging vor mir her in die Küche mit dem Terracotta-Boden und bot mir einen Platz an. Es duftete herrlich nach Risotto. Hier, am grossen, ovalen Tisch, der das Zentrum der Frauen-WG zu sein schien, lernte ich auch drei von Annas Wohnkolleginnen kennen. “Lisa hat leider Dienst”, sagte Anna entschuldigend. Sie stösst später zu uns.” Brigitte, Bea und Lorena stellten sich mir vor. Alles schöne Frauen mit offenem Blick und Sinn für Stil, wie ich an ihrer Kleidung feststellte. Die schwarzhaarige Brigitte, eine Art Hexchen, trug über der Jeans eine weisse Seidenbluse, deren oberste drei Knöpfe offen standen. Die rothaarige Lea trug eine Halskette mit Smaragden, und Lorena schien aus Süditalien zu stammen, was sie mit einem dezenten Cajalstrich betonte. Ihre schulterlangen, tiefschwarzen Locken waren bestimmt widerspenstig und mussten zurückgebunden werden, wenn sie sich im Gebärsaal über eine Frau beugte.

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