Heidelberg

Autobiographische Splitter

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Svenja Ansbach

„Na, na, ohne anzuklopfen! – Hör auf, ich habe Angst, dass jemand kommt!“

Seinen nächsten Angriff fährt er auf dem Zimmer. Kaum habe ich das Oberteil aus um mich für die Stadt in einen anderen Fummel zu werfen, grabbelt er an meinem BH rum.

„Freiheit für die Möpse, Freiheit für die Möpse …“ skandiert er dabei. Aber natürlich bekommt er nie seinen Willen. Schlimm genug, dass sich die Igelnasen schon durch den BH bohren, aber ganz ohne in den hautengen Pulli? Never ever!

Er gibt auf, nachdem ich ihm leicht auf die Finger gehauen habe. „Na dann eben nicht!“

Die nächsten Stunden vergehen wie im Flug mit Stadtbummel, Besuch des Schlosses, Blick auf den Neckar, ein bisschen Shoppen. Alles bei bestem Sonnenschein. So gegen 14.00 Uhr etwas zu essen zu bekommen, entpuppt sich als gar nicht so einfach. Alles rappelvoll mit Touris. Aber letztlich finden wir doch ein kleines Lokal mit einfachen Speisen in der Nähe der Heiliggeistkirche, in dem wir ein Plätzchen ergattern.

Zurück im Hotel redete er nicht lange darum herum. „Jetzt will ich dich ficken!“

„Ruhig Brauner, wir haben doch Zeit.“ Ich gab ihm einen Kuss und wehrte dabei die Hand ab, die versuchte unter meinen Pulli zu krabbeln.

Ich konnte ihn noch mal dazu bringen von mir abzulassen und den Rest des Nachmittags dödeln wir zunächst auf dem Zimmer rum. Auf dem Laptop schauen wir mal eben drei Folgen einer neuen Netflix-Serie am Stück. Bei der dritten Folge lässt die Aufmerksamkeit allerdings bereits deutlich nach. Es liegt förmlich in der Luft, dass hier bald was geschieht. Nebeneinander liegen und einfach nur kuscheln geht bald nicht mehr. Fordernder und direkter werden die Berührungen. Seine Hand liegt nicht mehr wie zufällig und harmlos am oberen Rand meines Dekolletés, sondern umfasst meine linke Brust, die Finger spielen vorsichtig mit der Brustwarze. Auch ich habe schon mal den Reißverschluss seiner Jeans und den Knopf geöffnet und nestele an der zum Vorschein kommenden Unterhose. Ich zerre solange herum, bis sein Glied herausspringt, das vermutlich sowieso schon unter Platznot gelitten hat. Ab jetzt gibt es kein Halten mehr. Den Rest von Folge 3 müssen wir uns wohl später anschauen ...

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