Heidelberg

Autobiographische Splitter

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Svenja Ansbach

Vielleicht hat es etwas weh getan, vielleicht war ich auch nur erschrocken, vielleicht war es Scham, dass so was möglich ist, dass das vielleicht ‚unnormal‘ sei: Er war mit der ganzen Hand reingekommen und ich hatte ihm das in der Folge untersagt. Inzwischen wusste ich, dass das sehr wohl nicht ‚unnormal‘ ist. Dass es geht und sehr, sehr geil sein kann. Es werden plötzlich Körperregionen stimuliert von denen ich vorher gar nichts wusste. Und genau das tat er nun … und ich fühlte die Erregung in mir steigen. Ich wusste, dass ich gleich spritzen würde und ich sagte ihm das auch: „Alte Sau, hör auf, ... nein, … mach weiter, … ich spritze dich gleich an … das mache ich wirklich …!“ Ich hatte es gerade gesagt, da schossen drei Spritzer aus meiner Lustgrotte und trafen sein Gesicht, Schultern und Brust. Natürlich ging auch noch was über das Badetuch hinaus auf das Laken.

Sven keuchte: „Hase, geil, mach weiter ...“ Aber das war es vorerst.

Ehrlich gesagt, war ich jetzt sehr entspannt und brauchte eigentlich nichts mehr. Ich hätte nichts dagegen, wenn er nun auch zu Ende käme … und ich wusste auch wie ich das fördern konnte. Ich also in spielerischem Kommandoton: „Jetzt Finger weg da unten, ich mach’s mir selber.“ Und schon drückte ich seine Hand weg und fing an meine Perle zu massieren. Sven bekam große Augen und rieb noch schneller an seinem Prügel. Allerdings konnte (oder wollte?) ich nicht verhindern, dass ich plötzlich (s)einen Finger im Po hatte. Na sei es drum, wenn es der Beschleunigung dient! Jetzt noch ein bisschen Dirty Talk, dann wird ihm die Sauce schon flöten gehen.

Ich also: „Los du geiler Bock, wichs dir deinen Prengel und sau mich richtig ein. Ich will Deine Ficksahne fliegen sehen.“ Während ich gedanklich noch an einem zweiten Satz arbeite, ist es schon um seine Contenance geschehen: Er bäumt sich auf, kommt mit seinem Schwanz näher und rotzt mir alles ins Gesicht. Ich bin so verblüfft über die Geschwindigkeit mit der ich ihn zum Endspurt getrieben habe, dass ich erst beim zweiten oder dritten Schub den Mund öffne. Viel ist es dann nicht mehr, was ich so zu ‚fassen‘ bekomme. Das meiste tropft mir vom Kinn. Auch die frisch gewaschenen Haare haben schon wieder gelitten. Ich richte mich auf. Vom Kinn tropft es auf meine Brüste, auf denen ich die Soße jetzt verreibe. Sven liegt erschöpft und glücklich auf dem Rücken, ein leichtes Lächeln um den Mund. Wir wussten beide, dass dies nicht der einzige Austausch von Körpersäften sein würde, den wir in Heidelberg vornehmen würden.

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