Heidi

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Heidi

Heidi

Simon Klöter

Seltsamerweise hatte ich sie im Bus kennen gelernt.
Sie sah sexy aus und ich hätte sie nie angesprochen.
Aber sie mich.
So wurden wir Freunde.
Auf eine irgendwie seltsame Art...
Ich bin mehr der Eremit. Nicht der Draufgänger...
Sie saß also im Bus nach Mannheim neben mir und ich konnte einen Blick auf ihre Beine erhaschen.
Sie war eigentlich nicht unbedingt eine Traumfrau.
Ihre Nase schien etwas zu groß für ihr Gesicht und sie wog etwas zu viel.
Nur ein paar Pfund.
Und sie hatte diese Narbe unter dem Kinn.
Heidi sah also durchschnittlich aus.
Aber ihre Beine schienen perfekt.
Ich muß sie angestarrt haben, denn sie sprach mich darauf an.
Ob mir ihre Schenkel gefielen.
Ich bejate.
Zu meinem Erstaunen öffnete Heidi ihren Trenchcoat etwas und ich konnte sie fast ganz sehen.
Ich mußte meine Krawatte lockern und fragte:
"Sind sie immer so locker?"

"Nein. Aber Sie scheinen sehr nett zu sein. Ich komme gerade von einer Feier. Möchten Sie mehr sehen?"

"Gerne. Aber doch wohl nicht hier."
erwiderte ich.

"Kommen Sie mal mit zur Tür."
forderte sie mich auf.
Heidi ging zur Tür und ich stellte mich neben sie.
An die Gläserne Abtrennung gelehnt, zog sie mit den Händen den Mantel auseinander und- darunter trug sie nur halterlose Strümpfe und einen String. Alles schwarz.

"Sie dürfen mich anfassen, wenn sie möchten."
forderte sie mich auf.
In meinem Schock wurde es in meiner Hose enger.
Ich tat nichts.
Sie zwinkerte mir zu.

"Nur Mut."

Nun wurde ich forscher.
Ich schob meine Hand zwischen den Stoff und ihre Weiblichkeit.
Sie öffnete ihre Lippen etwas, als ich ihre Feuchte liebkoste.
Dann drückte sie den Halteknopf und wir stiegen aus.
Da standen wir nun.
In der Nacht des Sommers.

"Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich möchte nicht vögeln.
Ich möchte sie verwöhnen und sie mich."

Wir einigten uns also darauf. Keinen Sex. Keinen richtigen.

Ich war schon länger allein und für alles offen. Also gingen wir in ein Hotel und zogen uns aus. Wir duschten gemeinsam.
War schon seltsam.
Heidi bat mich, ihr Haar zu waschen und das tat ich.
Allerdings richtete sich mein großer auf.
Sie kniete vor mir und ich wusch der unbekannten das Shampoo aus dem Haar.
Da öffnete sie die Lippen und verwöhnte meine Lust.
Bis zum Ende!
Das war unglaublich!
Dann lehnte sich diese schwarze zurück in der Wanne und lächelte mich an:

"Jetzt bist Du mir was schuldig."

Ich kam also mit dem Gesicht zwischen ihre Schenkel und schenkte ihr meine Aufmerksamkeit.
Heidi begann zu keuchen und nach kurzer Zeit feinsten Zungenspieles kam sie mit einem spitzen Schrei.
Dann trockneten wir uns ab und gingen ins Bett, ohne zu wissen, wie der andere heißt.
Seit dieser Zeit sind wir, sagen wir mal so, befreundet.

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