Heiße Nacht in der Schmiede

TIMEA – Die Abenteuer einer geraubten Prinzessin - 10. Teil

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Heiße Nacht in der Schmiede

Heiße Nacht in der Schmiede

Peter Hu

Ich habe noch einiges zu erledigen, bevor wir verschwinden.“
Knorz nahm das versöhnliche Angebot nur zu gern an. Denn nach der ungewohnten Anstrengung nach all den Jahrhunderten, hatte er es gern warm und bequem, bevor man ihn wieder brauchte.

Timea schlich sich derweil leise zu Ummas Zimmer, um sich von der ehemaligen Rivalin zu verabschieden. Als Abschiedsgeschenk, stellte sie der Schwangeren einen königlichen Schutzbrief aus, der sie vor der Rache der Soldaten beschützen sollte. Sodann umarmte sie sie noch einmal herzlich, ...gab ihr einen letzten Kuss, ...und tauchte ins Dunkel der sternenklaren Nacht.
Natürlich führte der Weg noch an der Schmiede vorbei. Schließlich hatte sie auch ihrem getreuen Gehilfen die Freiheit versprochen.
Der ließ sich nicht lange bitten, warf sich den Mantel über, ...und erkundigte sich nach den Pferden.
An schnelle Fortbewegungsmittel, hatte die Prinzessin in all ihrem plötzlichen Eifer gar nicht gedacht. Aber sie hatte ja schließlich ihren willigen Geist in der Tasche. Sofort befahl sie ihm, eine Lösung zu finden. Und wieder wurde sie überrascht, wie leistungsfähig der Gnom doch war. Diensteifrig zog der seinen Zylinder, ...und griff tief hinein...
Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, zog sie an einem festen, bunten Stoff. Sie griff immer wieder nach, und zog schließlich Stück für Stück, einen recht ansehnlichen Läufer aus dem Hut.
Timea und Schmied, blickten sich zunächst ratlos an. In dieser, zugegebenermaßen recht hübschen Auslegware, konnten sie anfangs beim besten Willen kein taugliches Fortbewegungsmittel erkennen. Doch als der Gnom ein paar geheimnisvolle Formeln gesprochen hatte, schwebte der Teppich plötzlich, steif wie ein Brett, einen guten Meter über dem Boden…

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