Nun saß diese hübsche, junge Frau neben ihm, die zu einer Kollegin wurde.
„Das stimmt, Margot! Ich hätte euch am liebsten alle versohlt: nicht nur Charlie, sondern auch Lotte, Tina und…“ „…mich!“ Maggie war dem 38-jährigen Lehrer einfach ins Wort gefallen. Ihr Po kribbelte, wie auch ihr Schoß. Lag es an dem Schäferstündchen, das sie mit Annegret verbracht hatte? Margot spürte, dass es etwas gab, das sie gerne aus der Welt schaffen wollte. Es musste noch heute sein!
„Stefan, ich habe oft daran gedacht! Wenn sie wollen…können sie das Versäumnis gerne nachholen!“
Maggie erschrak vor ihrem eigenen Mut, der ihr nun keine Wahl ließ. Der sinnliche Abend mit Anne hatte sie spürbar aufgewühlt. Maggies Herz raste, während das Blut in ihren Schläfen pochte. Würde Stefan auf ihr Angebot eingehen und falls nicht, würde es sie traurig machen? Margot zitterte.
Nun wurde es Stefan warm ums Herz. Er spürte jedoch, dass es Margot ernst damit war. Hier ging es ja nicht um einen plumpen Annäherungsversuch, das konnte er schon einordnen. Maggie wollte wohl wirklich sühnen und dies über seinen Knien. Er parkte den Daimler nahe der Waldhütte, die Margot so gut kannte. „Gut, Margot, dann schaffen wir beide diese Sache aus der Welt. Bleibt es unter uns?“
„Ja Stefan, das wird es!“ Margot sprach klar und deutlich. Jetzt wusste sie ja, was in einem Moment geschehen würde. Stefan führte die junge Frau ins Innere der einfachen Blockhütte. Stefan hatte direkt davor geparkt, damit die Scheinwerfer des Mercedes Licht spendeten. Stefan fand eine Lampe, die er mit einer Kerze bestückte. Nun war es hell genug, um der Gerechtigkeit Genüge zu tun. Stefan setzte sich auf den wackligen Holzstuhl, während sich Margot wieder wie ein Schulmädchen fühlte.
Herr Bühler tippte sich auf die Oberschenkel, woraufhin sich Margot in Bewegung setzte. Margot spürte, dass dies die richtige Entscheidung war.
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