Heike, Pat und der Flug nach Kos

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 40

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Heike, Pat und der Flug nach Kos

Heike, Pat und der Flug nach Kos

Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

Passagiere und Crew wurden in die Sitze gedrückt. Die Maschine nahm schnell Fahrt auf und Liv zog den Flieger, vielleicht ein klein bisschen steiler als sonst, gen Himmel.
Noch bevor die endgültige Reisehöhe erreicht war, meldete sich noch einmal die Pilotin aus dem Cockpit: „Ich darf Sie ganz herzlich auf unserem heutigen Flug zur Insel Kos begrüßen. Wir erwarten auf dem Weg dorthin keine Wetterkapriolen und am Zielort herrscht klare Sicht und eine Temperatur von 31 Grad. Die Flugzeit wird in etwa zwei Stunden und fünfundvierzig Minuten betragen.“
Sekunden später setzte Liv ihre Durchsage fort: „Als besondere Gäste darf ich heute erstmals meine Kinder Clara und Leon an Bord begrüßen! Ebenso meine Eltern und auch meinen Mann.“
Leon freute sich ungemein und schrie ganz laut: „Mama!“ Martin grinste und Hendrik meinte ganz stolz: „Unsere Tochter!“

*****

Die Kinder sollten schon einmal mit ihren Großeltern im Taxi zum Hotel vorausfahren. Martin wollte auf Olivia warten und nachkommen. Denkste! Noch bevor der Rest der Familie ihr Gepäck vom Band zurückbekam, wartete Liv bereits in der Schalterhalle. „Ohne Dich wären wir nicht gefahren!“, beteuerte Clara in ihrer unnachahmlichen Art.
Dieses Mal herrschte im Hotel reger Betrieb. An der Rezeption schien es eine besondere Anweisung zu geben, denn die sechs Anderssons, okay die Kinder hießen immer noch Riedl, erfuhren eine bevorzugte und aufmerksame Begrüßung. „Sie sind persönliche Gäste unseres Hotelchefs,“ erklärte die junge Frau an der Rezeption. „Wenn sie „Andersson“ sagen, bekommen sie alles, was das Haus hergibt! Man hatte Leon schon darauf vorbereitet, dass er ein All Inclusive Armband tragen müsste und war jetzt schon ein wenig deprimiert, dass es für ihn, wie auch seine Familienmitglieder, keines gab.
„Katalavaíno;“ lachte die junge Frau, als Leon doch so ein Armband haben wollte und legte ihm ein Schwarzes an. „Ola kalá?“, wollte sie dann von dem Jungen wissen.
Leon, obwohl er natürlich kein Wort griechisch verstand, nickte und grinste über beide Backen. Clara hielt der Frau ebenso ihren Arm hin. Auch sie bekam ein Schwarzes…

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