Ich war froh, dass es in Femina üblich ist, sich nicht anziehen zu müssen. Schon nackt war mir heiß. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, in dieser Hitze irgendwelche Textilien auf der Haut zu haben. Aber von anderen Ländern hatte ich gehört, dass man dort nicht ganz in natura auf die Straße geht, sondern seinen Körper hinter Stoffbahnen versteckt. In Fernsehreportagen habe ich dies auch schon gesehen.
Den Weg zu Heibas Haus kannte ich, mit schnellem Schritt durchquerte ich einige Straßen. Auf einmal kamen mir zwei junge Frauen entgegen, ihre kecken Brüste lächelten mich praktisch schon von weitem an, dunkle Dreiecke lenkten meine Augen auf ihre Becken, die schlanken Beine und die schön geschwungenen Hüften. Mein Penis, der sich gerade wieder etwas beruhigt hatte, begann bei diesem Anblick sich wieder aufzurichten. Als sie wiegenden Schrittes näherkamen, erkannte ich, dass es Soldatinnen waren. In ihre kurzgeschorenen Pelze waren kleine dreizackige Kronen rasiert als Symbol der königlichen Streitkräfte. Aber offenbar waren sie nicht im Dienst, denn sie waren nicht bewaffnet. Eine rief mir zu: »Na Kleiner, wen musst du denn begatten? Hast du deinen Einsatzbefehl auch nicht vergessen? Ist er dort in der Mappe? Sollen wir dich begleiten?«
Ich lief rot an, wahrscheinlich dachten sie, ich bin schon erwachsen und zu einer angeordneten Begattung unterwegs. Ich wusste, dass ich als Erwachsener derartige Aufträge bekommen würde, wenn eine Frau ein Kind bekommen will oder auch soll. Dass ich damals noch nicht einmal meine Initiation hatte, praktisch noch Jungfrau war, konnten sie mir nicht ansehen. Als sie an mir vorbei waren, drehten sie sich noch einmal um und pfiffen mir hinterher.
Schnell lief ich weiter und kam bald an Heibas Haus an.
Wie verabredet, schlich ich mich an die Tür, achtete sorgsam darauf, dass mich niemand beobachtete.
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