Mittlerweile waren schon drei Wochen vergangen, seitdem Maribel und Tom zu einem denkwürdigen Abendessen bei Toms beruflichem Nachbarn Dr. Geissler und seiner Mitarbeiterin Frau Döbler eingeladen waren.
Wie alles endete, von der Vernissage über die Szene in der Tiefgarage, bis hin zu dem Abendessen, welches sich als besonderes Fest entpuppte, das hatten Maribel und Tom gut in Erinnerung. Beim gemeinsamen Abendessen war es sicher nicht nur der Aperitif, der alle in eine leicht enthemmte Stimmung versetzte, sondern die Lust an der Lust, die alles eskalieren ließ.
Drei Wochen später im Treppenhaus seiner Firma nahm Tom unmittelbar hinter sich Schritte wahr.
„Hallo Tom, ich bin seit einiger Zeit für die Nebenkostenabrechnung unseres Objektes zuständig und möchte sie dringend einmal sprechen. Haben Sie heute Nachmittag Zeit, in unser Büro zu kommen“, fragte Frau Döbler. Tom benötigte eine Schaltsekunde, um zu antworten und entgegnete: „Ja, natürlich, ich komme gerne. Bei mir ist es ab 13:30 Uhr gut möglich. Dann habe ich keine Termine mehr.“
„13:30 Uhr passt mir auch sehr gut“, antwortete Frau Döbler. Tom fragte sich, was es mit dieser Angelegenheit wohl auf sich habe und ob es tatsächlich um Fragestellungen zur Nebenkostenabrechnung seines Büros ginge. Tom dachte bei Frau Döbler an vieles andere, aber bestimmt nicht daran. Nach Erledigung seiner Arbeiten klingelte Tom pünktlich um 13:30 Uhr an der Tür der benachbarten Kanzlei.
„Hallo Tom“, begrüßte eine der Sekretärinnen den Nachbarn. Man kannte sich. „Ich hatte schon wahrgenommen, dass Sie einen Termin bei Frau Döbler haben“, wurde er freundlich angesprochen. „Frau Döbler hat das große Besprechungsbüro gebucht. Machen Sie es sich dort bequem. Sie wird gleich zu Ihnen kommen. Wir bringen nachher noch einen Kaffee herein.“
Heiße Erpressung
Maribel - Teil 4
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