Herta hieß nicht BSC

Geschichten vom Anfang der Leidenschaft

4 10-17 Minuten 0 Kommentare
Herta hieß nicht BSC

Herta hieß nicht BSC

Stayhungry

Denn sie konnte wirklich sehr gut tanzen, und im Arm eines gleich begabten Mannes schwebte sie wie eine Elfe in großen Schritten durch den Saal. Eine vergleichbare Eleganz und Beweglichkeit legte sie an den Tag, wenn sie sich einem Liebhaber aufs Gesicht setzte, nein, über sein Gesicht hockte und ihre Löchlein auf seiner Zunge tanzen ließ. Des Weiteren nahm sie ihre Schenkel stets sehr weit auseinander, um ihnen alle lockenden Einblicke zu gewähren und tiefe, harte Stöße zu ermöglichen. Schließlich reckte sie ihren Po so geschickt, dass ihre üppigen Backen sich wirklich vollends teilten und ihren süßen Schlitz und ihre prächtige, dunkel gefärbte Rosette preisgaben. Ob im Stehen oder auf allen Vieren, immer verschaffte sie ihren Verehrern ein tiefes, sehr tiefes Eindringen in sie. Ja, ihre Liebhaber waren wirklich im Himmel, wenn sie in ihr waren!

•

Herta arbeitete nun schon ein halbes Jahr in Lindas Firma und hatte dort fast zwangsläufig die Rolle des Paradiesvogels inne. Denn nicht nur ihre Formen waren üppiger Überfluss, auch Haarpracht, Schmuck und Kleidung. Alles glitzerte und klimperte, Ohrringe, Haarspangen, Halsketten, Ringe und Gürtel. Dazu trug sie eine gewellte Mähne langen, kastanienbraunen Haares wie die glamourösen Stars lange vergangener Zeiten. Rita Hayworth käme da in etwa hin, nur bei Herta figürlich eben so richtig zum Anfassen. Immer freundlich zu allen, aufmerksam und hilfsbereit gab es keinen offenen Affront von Seiten der Kolleginnen, aber hinter vorgehaltener Hand immer ein wenig mehr oder weniger bösen Spott, Lästereien halt, ein wenig Stutenbissigkeit, die deren Urheberinnen selbst wesentlich schlimmer genommen hätten, wären sie selbst deren Objekt gewesen. Ja, und die Männer?

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 549

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben