Hexenschuss

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Men an Mor

Beim nächsten Termin war das Rotlicht zu heiß und Daniela war froh, als es endlich losging. Diesmal stand ein junger Mann vor ihr. Flüchtig sah sie blonde Locken und einen muskulösen Körper.
„Hallo! Hat ihre Kollegin heute frei?“ fragte sie in das Handtuch hinein, bekam aber keine Antwort. Der übliche Spritzer Öl auf dem Rücken blieb heute aus, stattdessen verteilte er es zwischen seinen Händen und legte diese dann behutsam auf ihre Schultern. Mit den Fingerspitzen und dann mit der flachen Hand fuhr er ihre Schulterblätter modellierend nach und wiederholte die Bewegung mit den Daumenkanten. Sie streckte sich unter der Berührung, rückte ihren Kopf auf dem Handtuch zurecht und legte die Hände über der Kante der Liege lose ineinander. Jetzt strichen die Finger zart ihren Nacken hinauf bis zum Haaransatz, die Daumen folgten. Ein wohliger Schauer durchzog ihren Körper. Die breite Rückenmuskulatur wurde kräftig mit den Handballen bearbeitet. Die Bewegung glitt zu den Seiten hin aus. Hatte er eben mit den Fingerspitzen ihre Brüste berührt? Das konnte nur ein Versehen gewesen sein. Doch da war es wieder. Ein kräftiger Druck rechts und links der Wirbelsäule, aufwärts zu den Achselhöhlen. Dann ließ der Druck nach, die Finger senkten sich auf beiden Seiten zu ihren Brüsten, verfolgten sanft deren Wölbung und hoben sich in der Taille wieder von ihrem Körper.
Sie wagte kaum zu atmen, ihre Gedanken überschlugen sich. Das durfte doch nicht sein! Die Hände bewegten sich nun über den Ansatz ihrer Pomuskulatur. Die Daumen bohrten sich in ihr Fleisch. „Au!“ entfuhr es ihr. Mitleidlos arbeiteten die Hände weiter. Sie bemühte sich, beim Ausatmen nicht zu stöhnen. Da fuhren die Hände an den Flanken entlang wieder nach oben, schoben sich nach vorne, verharrten, und schon waren sie wieder am Nackenansatz. Daniela spürte, wie sie eine Gänsehaut bekam, wie die Brustwarzen sich aufrichteten. Fast wünschte sie, er möge sie noch einmal so berühren. Aber die weiße Gestalt ging an das Kopfende der Liege. Die Hände beschäftigten sich mit ihrem Nacken und ihren Schultern. Wie gut das tat. Daniela entspannte ihre Arme, überlegte aber im nächsten Moment, ob sie sie nicht anders platzieren sollte. Der Masseur arbeitete konzentriert. Bei jeder Bewegung drückte sein Geschlecht gegen ihre Hände. Sie fühlte, wie es mächtiger wurde.

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