Himmlische Erkenntnisse.... Teil VII

6 8-13 Minuten 0 Kommentare
Himmlische Erkenntnisse.... Teil VII

Himmlische Erkenntnisse.... Teil VII

Imrish Vulvart

Jenny kommt sich auch vor wie auf einem Rundgang. Jetzt ist sie sich sicher, dass die Hexe ihnen allen nur eine Komödie vorgespielt hat, um hilfreiche Informationen aus dem Buch der Bücher zu erhalten. Denn dass es dieses Buch wirklich gibt, hat sie bis dato wohl nicht gewusst.
Jenny hört Gelächter und Schritte, die sich schnell in ihre Richtung bewegen.
Da sie niemandem begegnen darf, zieht sie sich schnell an und läuft zurück. Der Gang endet abrupt in einer hohen Halle.
Weit oben erkennt sie eine Öffnung. Die Schritte kommen jedoch schnell näher und das Gelächter ist in Geschrei umgeschlagen. Ihre Flügel zittern.
Flügel! Sonst ist sie immer irgendwo abgesprungen, aber jetzt muss sie es machen wie die anderen Wesen mit Flügeln auch.
Sie kauert sich zusammen und stößt sich ab. Mit ein paar Schlägen hat sie die Öffnung erreicht und klettert hinein.
Gleich darauf betreten 2 Satyre den Raum, Mischwesen aus halb Mensch halb Ziege, immer auf der Suche nach Lustspielen, vornehmlich mit Nymphen. Anscheinend versorgen sie sich hier oben mit anderen weiblichen Wesen. Zum Glück können sie nicht fliegen, denkt sich Jenny.
Ihr Geschrei dringt bis zu ihr hoch. Sie versteht nicht alles, aber sie scheinen auf Patrouilliere zu sein mit dem Auftrag alles genau zu kontrollieren. Allerdings sind sie sich über "das Genau" nicht einig. Der Ältere setzt sich anscheinend durch, denn kurz darauf sind sie wieder verschwunden.
Jenny beschließt sich kurz auszuruhen um sich vom Schreck erholen, bevor sie den Gang erkundet. Immerhin scheint er zu einem Licht zu führen.
Sie schließt die Augen, atmet tief durch und nimmt im nächsten Moment einen seltsamen Geruch wahr. Er erinnert sie an die Vision, die sie mit Spinnenmädchen und dem Mann hatte. Dieser Geruch ging von dem Spinnenmädchen aus; da ist sich Jenny ganz sicher. Plötzlich ist sie ganz aufgeregt und macht sich sofort auf den Weg in Richtung des Lichts.
Der Raum, den sie erreicht, ist riesengroß. Er ist viel höher als die Halle, in der die Satyre waren.
Hier stehen mehrere riesengroße Bottiche in Reih und Glied und ein unaufhörliches Gluckern ist zu hören. Neben den Behältern stehen an der Wand aufgereiht Teile einer Rinne. Allerdings sieht es nicht nach einer Regenrinne aus; dazu sind die Teile viel zu aufwendig hergestellt worden. Jenny hat solche Konstruktionen schon einmal gesehen, aber der Name dafür will ihr nicht einfallen.
Sie sieht nach oben und es kommt ihr vor, als gäbe es dort kein Dach. Dieses Mal erinnert sie sich schneller, dass sie ja Flügel hat; doch sie stößt irgendwo an, aber nur ganz leicht.
Es ist zwar ein Dach, jedoch nur aus Blättern. Ein riesiger Baum schirmt die Öffnung über der Halle ab.
Jenny landet neben seinem riesigen Stamm. Auf seiner Rinde steht etwas: mit Moos geschrieben - Bosque mágico

Hier oben gibt es also einen Wald, einen magischen Wald, stellt Jenny erstaunt fest.
Auf seinem Boden verlaufen dicke Äste, dick wie Rohre.
Jenny folgt einem von ihnen bis sie als erstes Stöhnen und gleich darauf Gekicher hört. Vorsichtig schiebt sie ein paar große Blätter beiseite.
Ein paar Waldnymphen spielen mit - einander?
Sie haben ihre Blütenkleider ausgezogen und wippen auf etwas dickem Grünen, das im Gras liegt und dabei eine Art genüsslichen Grunzens hören lässt.
Es klingt nicht unsympathisch, fast neckisch. Jenny geht noch näher heran und erschrickt:
ein scheußlicher Kopf - ein Monster, Drache, eine Ausgeburt des Hässlichen liegt da im Gras und amüsiert sich mit den hübschesten Wesen, die Jenny bisher gesehen hat. Angewidert, doch auch irgendwie fasziniert beobachtet sie dieses seltsame Treiben.
Als erstes erkennt sie, dass das grüne Wesen an Händen und Füssen Finger besitzt mit denen er die Nymphen gleichzeitig verwöhnen kann und es anscheinend auch tut. Obwohl er ein furchterregendes Gesicht hat und sein Maul von dicken Lefzen umrandet ist, wirken seine großen Augen sanft. In seinem halboffenen Mund kann sie kaum Zähne erkennen, dafür hat seine Zunge eine lange Spalte und jede der beiden Spitzen bewegt sich unabhängig von der anderen. Diese benutzen gerade zwei blonde Nymphchen für ihr Vergnügen.
Der Schwanz des hässlichen Wesens hat eine eigenartige Form; er erinnert sie an einen Dildo. Doch zu welchem Geschlecht gehört dieses seltsame Wesen?
In diesem Moment dreht es seinen Kopf und sieht sie an.
Jenny spürt sofort etwas Vertrautes... geht auf ihn zu und nimmt, ohne ein weiteres Wort, seinen dildoförmigen Schwanz in die Hand. Ihre Schamlippen schwellen sofort an und sie läuft fast über vor Lust. Nach den Erlebnissen der vergangenen Stunden, fühlt sie sich jetzt bereit für den nächsten Schritt, von dem es heißt, das er ins Paradies führt.
Mit dem in ihrer Hand gefangenen Körperteil des Drachen fährt sie zwischen ihre Schenkel.
Jenny spürt sein Pulsieren; sie hat dieses Verlangen etwas in sich zu spüren noch nie vorher gehabt.
Das Wesen dreht sich so zu ihr, sodass sie mehr Spielraum hat seinen Lustrüssel auszuprobieren. Jenny will ihn spüren; überall! Sie fährt mit ihm über ihre harten Nippelchen, über ihren Bauch, streichelt die Innenseiten ihrer weichen weißen Schenkel und schließt die Augen:
Zeitgleich erscheint das Bild einer jungen Frau, nicht hübsch, aber interessant.
Sie ist gerade dabei eine ihrer Phantasien auszuleben: sie sitzt ganz nackt in einem prächtig verzierten Baderaum. Sie hat sich überall rasiert, ihre vollen Titten hat sie besonders verziert; ihre Brustwarzen sind karminrot geschminkt! I
Ihre frisch rasierten Labien dagegen sind goldfarben und wölben sich zwischen ihren Schenkeln durch. Ihre Formen sind fest und wohlproportioniert. Die Frau scheint sich auf etwas Besonderes vorzubereiten - Jenny spürt wie sich ihre Erregung, mit der der Person vermischt. Jenny zieht den immer stärker pulsierenden Dildoschwanz ganz nah an sich heran.
Genau wie ihr Traumbild, spreizt sie ihre Schenkel ganz weit; sie genießt diese unanständige ordinäre, für Wesen unvorstellbare, Position. Ihre Lust wächst weiter und eine Gier nach Vereinigung, mit was oder wem auch immer, übernimmt die Kontrolle.
Jenny hat Angst, denn sie ist dieser schönen Macht ausgeliefert – doch sie will sie kennenlernen... sie lässt los... der Drachenschwanz begibt sich auf den Weg zu seinem Ziel...
Die Frau mit den goldenen Labien reibt ihre Klit. Sie ist rot glänzend und steht wie ein kleiner Penis in die Höhe. Sie zieht an ihr, reibt sie immer fester. Obwohl ihre Finger nicht elegant sind, wirkt es auf Jenny wie die eleganteste Masturbation, die sie bis jetzt gesehen hat. Mit zwei Fingern spreizt sie ihren goldenen Eingang, die andere Hand reibt ihre geschminkten Nippel. Ein wenig Saft tritt aus, den sie mit dem Zeigefinger auffängt und ableckt. - Jenny ist ganz passiv, während der Dildoschwanz sie ausfüllt.
Er stößt zu, er dreht sich in ihr, sodass jeder Zentimeter ihres Lustfleisches in den Genuss seiner Berührung kommt.
Die junge Frau empfängt jetzt ihren Liebhaber. Er ist nicht zu erkennen, doch er scheint nicht menschlich zu sein. Jenny kann es nicht einordnen, aber dieses seltsame Wesen scheint die Wünsche der jungen Frau genau zu kennen. Während sie weiter masturbiert, schiebt er sein großes Lustorgan in ihre goldenen Grotte.
Er stößt wenige Mal zu, als sie schon mit einem lauten Schrei kommt.
In Jenny Ohren hallt er nur wie von fern – sie wird in ihre eigene Empfindung hineingezogen, ihre ausgelöste Geilheit ist unsteuerbar, ebenso wie ihre Schreie – sie schwebt im Irgendwo. Jenny ist in zwei Welten gleichzeitig, oder sind es noch mehr??
Die Arbeit des Dildoschwanz des Drachen hält Jenny auf dem richtigen Energielevel um am Liebeslebens der Unbekannten teilzunehmen. Plötzlich bemerkt sie eine Energie, die sich nähert, eine unfreundliche Energie.

^^^

Bild für Bild sieht sich der Mann die Galerie an; diese feucht-glänzenden unterschiedlichen Formen von Lustgärten erregen ihn ungemein. Seine erwachte Luststange zwingt ihn zum Abstand von Galeriewand. Er hat den sehnlichen Wunsch sie alle zu berühren, zu kosten, sie zu streicheln und ...
Sie sind Gefangene der Hexe wie er auch, doch er spürt immer stärker, dass die Lösung beider Aufgaben eng zusammenhängen, die Befreiung der gefangenen Yonis hier und seine Befreiung von der Insel.
Die Lösung liegt im Zwischen-Stockwerk, dem verlassenen Gewächshouse und dem abgebauten Leitungssystem, dessen ist er sich sicher.
Zurück am Eingang der Galerie zieht er sich an und setzt die 6 Sprossen wieder in die Leiter ein. Ohne weiteres Zutun gleitet die Leiter durch den Boden nach unten und bleibt in aufrechter Position stehen. Das alles überrascht den Mann nicht mehr; er steigt nach unten. Dann zieht er die 6 langen Sprossen wieder heraus und stellt sie im Gewächshouse nebeneinander an die Wand.
Über ihre wirkliche Bedeutung muss er sich noch Gedanken machen.
"Du solltest anfangen das Leitungssystem wieder aufzubauen" hört er eine bekannte Stimme hinter sich.
Erfreut dreht er sich um:
Seine Spinnenfreundin lächelt ihn an. Allerdings ist sie wieder sehr viel kleiner als er.
"Keine Sorge! Wir können dich wieder klein machen, aber im Moment ist es einfacher, wenn du groß bist. Dann kannst du die Teile schneller zusammenbauen."
"Aber ich weiß nicht wozu!"
"Keine Sorge, ich habe so ein Gefühl, dass wir es bald brauchen werden. Im Moment haben wir eh nichts Besseres zu tun, oder?"
"Ich wüsste da schon etwas!"
"Ja ich auch, aber das machen wir danach" meint sie schmunzelnd und verlässt ihn.
Der Mann seufzt kurz und macht sich an die Arbeit. Er sieht sich die Teile genau an, um das System für ihren Aufbau zu verstehen.
Sie sehen wie einfache Steckverbindungen aus. Er probiert einige aus und testet das Ergebnis mit einem der Kästen für die Pflanzen. Dieser ist ziemlich schwer, denn die Erde wurde nicht ausgekippt. Der Mann dreht ihn etwas, putzt die Spinnweben beiseite und auf der Tonoberfläche erscheint eine undeutliche Markierung:
Mit der Hand putzt er die Stelle frei: die 18.
Jetzt nimmt er sich jetzt nacheinander jeden der Blumenkästen vor, die entlang der Wand zusammengestellt sind und reinigt ihre Seitenwände.
Es dauert eine Weile bis er die 10, 7, und 8 findet. Doch 11 und 23 fehlen!
Er stöbert alle Ecken durch, doch außer zwei verdreckten Einmachgläsern findet er nichts. Sie sind nicht mit Deckeln, sondern nur mit Tüchern verschlossen.
Er schüttelt sie und zwei kleine Schmetterlinge halten sich verschreckt an den Grashalmen in Innern der Gläser fest. Das wollte er natürlich nicht:
Er zieht die Stofffetzen von den Gläsern und stellt sie vorsichtig auf den Boden. Die Gefangenen erkennen sofort ihre Chance und verlassen schleunigst ihr Gefängnis. Doch sie fliegen nicht weg:
Als wollten sie ihm ihre Dankbarkeit zeigen, setzen sie sich furchtlos auf seine Hände und öffnen ihre Flügel. Zwei 1en auf dem einen Flügelpaar; eine 2 und eine 3 auf dem anderen Flügelpaar erscheinen. Er hat die fehlenden Zahlen gefunden; erstaunt und glücklich sieht er sie an.
Die beiden Falter erheben sich und suchen sich eine ruhige Stelle, um nachzuholen, was sie während ihrer Gefangenschaft am meisten vermisst haben.  
Der Mann schmunzelt, aber die Zahlenanordnung auf den Schmetterlingsflügeln versteht er immer noch nicht.
Er holt die Sprossen der Leiter und stellt sie in der richtigen Zahlenfolge an die Wand.
Er hat die 11 und 23 auf den beiden "Gefangenen" entdeckt, statt wie die anderen 4 Zahlen auf Blumenkästen versteckt. Ihre Bedeutung kann nicht in der aufsteigenden Zahlenfolge liegen.
Der Mann beobachtet die Falter bei ihrem fantasievollen Liebesspiel. Die Schmetterlinge scheinen es ebenfalls zu genießen; sie zeigen ihm ihre Erregung und lassen ihn am Schauspiel ihren Lieblingspositionen teilhaben. Sie lieben sich mit den auf-reizendsten Bewegungen, die er bis jetzt gesehen hat.
Er kann nicht anders. Er öffnet die Hose und lässt seinen Luststab frei.
Seine Hand findet sofort ihren Platz, seine geschwollene Eichel hat sich schon von der Vorhaut freigemacht; hemmungslos masturbierend folgt er dem Schauspiel vor seinen Augen.
Ihr Orgasmus erfolgt nahezu zeitgleich und während die Schmetterlinge ihr Nachspiel genießen, lässt sich der Mann ermattet auf einen der Blumenkästen sinken. Schwer atmend hält er seinen langsam erschlaffenden Lingam in der Hand und versucht sich zu verstehen.
„Mach dir keine Gedanken, wir helfen dir“ hört er ein Stimme in seinem Kopf.
„Die Spinne und ihre Freunde haben die Samenkörner von den wichtigsten Gewächsen in den Sprossen versteckt. Sie passen zu der Erde in den Kästen mit den Nummern, die du gefunden hast. Damit aber die Samen aber aufgehen, müssen sie bestäubt werden. Deshalb hat uns die Hexe gefangen und eingesperrt, um zu verhindern, dass jemals einer der Samen aufgeht. Außerdem wollte sie uns als Tauschobjekt verwenden bei einem ihrer schrecklichen Kunden. Wenn du das mit den Kästen das System wieder aufbaust, die Samen aus den Sprossen aussäst, können wir sie bestäuben. Dann musst du nur noch die Energienahrung wieder einleiten.“
„Wieso gibt es denn die Sprossen 23 und 11 überhaupt, wenn ihr der Teil der Lösung seid?“
„Die Sprossen mit den Zahlen 11 und 23 enthalten die Hinweise auf unsere Existenz und welche Aufgabe wir haben. Wenn du die Seitenkappe an ihnen geöffnet hättest, hättest du diese Information erhalten. In den anderen Sprossen wirst du den Samen für die Aufzucht der erotischen Gedanken und Phantasien finden .“
Der Mann scheint nicht zu verstehen.
„Alleine wegen einer schön geformten Yoni springt noch kein Eroticgefühl an. Es muss eine Grundphantasie, ein erster „geiler Gedanke“ da sein, damit jemand einen anderen anziehend findet.
Erst wenn diese Gedanken die gleiche Wellenlänge, ein ähnliches Wunschgefühl vorhanden ist, kommt die physische Ausformung ins Spiel.“
Der Mann nickt; er beginnt den Ablauf des Eros zu erfassen.
„..und wo kommt denn diese spezielle Energienahrung her?“
„Sie wird im Bosque magicó in großen Behältern hergestellt. Allerdings wissen wir nicht, wo sich dieser Wald befindet. Aber er muss irgendwo oben sich befinden, denn das Versorgungssystem reicht bis weit über diesen Raum nach oben hinaus.“
Der Mann nickt und will sich die Hände säubern, bevor er sich wieder anzieht.
„Nicht, warte“ ruft einer der Schmetterlinge. „Diese Flüssigkeit ist zu kostbar, um sie zu vergeuden. Beide Falter landen jetzt auf seiner Hand und saugen mit ihren Rüsseln die Lustmilch auf.
„Danke, das hilft und weiter und viel Glück bei der Suche. Wenn die Hexe bemerkt, dass wir nicht mehr gefangen sind, weiß sie sofort Bescheid! Du musst dich beeilen!“

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1720

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben